Spektakuläre Rettung von zwei Garnelen-Fischern - 120 Stunden in der Kühlbox auf dem Meer!
Puerto Chiapas – Was für eine unglaubliche (aber wahre) Geschichte aus Mexiko!
Fünf Tage lang trieben die Fischer Daniel Guerrero (53) und José Luis Portelas (35) verloren auf dem Pazifik. Keine Rettungsinsel, kein Trinkwasser, kein Funkgerät. Ihr einziges Rettungsmittel: eine blaue Kühlbox!
Die beiden Männer waren mit ihrem Garnelenboot „Camaronera“ vor der Küste des Bundesstaates Chiapas unterwegs, als mitten in der Nacht das Unglück geschah. „Eine Welle schlug ins Boot hinein“, berichtete Portelas nach seiner Rettung. Demnach ging alles rasend schnell: Innerhalb von weniger als fünf Minuten sei das Boot verloren gewesen. Für Proviant, Wasser oder das Funkgerät blieb keine Zeit.
In ihrer Verzweiflung räumten die Fischer eine Kühlbox aus und kletterten hinein. Dort begannen fünf endlos lange Tage auf offenem Meer. Die sengende Sonne brannte auf die Schiffbrüchigen herab, Regen fiel keiner. „Die Sonne hat uns fast umgebracht“, schilderte Guerrero später. Die Männer hatten weder Nahrung noch Wasser. „Ich dachte, ich würde meine Familie nie wiedersehen.“
Als die Fischereigenossenschaft den Kontakt zu den Männern verlor, schlug sie Alarm. Die mexikanische Marine startete daraufhin eine große Suchaktion mit Schiffen und Flugzeugen. Tagelang wurde das riesige Seegebiet abgesucht.
Dann die unglaubliche Entdeckung: Rund 240 Kilometer vor der Küste sichteten Einsatzkräfte die winzige Kühlbox mitten im endlosen Blau des Pazifiks. Tatsächlich befanden sich darin die beiden vermissten Fischer. Sie lebten noch!
Die Männer wurden aus ihrer Notlage gerettet, medizinisch versorgt und anschließend mit einem Hubschrauber nach Puerto Chiapas gebracht. Dort wartete das wohl emotionalste Wiedersehen ihres Lebens: Angehörige schlossen die beiden Überlebenden unter Tränen in die Arme.
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