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Historische Medaille! - Deutscher Läufer ist Weltmeister

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Historische Medaille! - Deutscher Läufer ist Weltmeister

Kopenhagen – Nach EM-Frust jetzt WM-Gold! Vor gut einem Monat musste sich Robert Farken (28) bei der Leichtathletik -EM in Birmingham noch mit Platz neun über 1500 Meter zufriedengeben. Jetzt ist Farken sensationell Weltmeister geworden! Bei der Straßenlauf-WM in Kopenhagen setzte sich der Deutsche über die Meile in einem packenden Endspurt durch.

Farken lief die nicht-olympische Meile (umgerechnet knapp 1,6 Kilometer) in 3:51,80 Minuten und setzte sich auf den letzten 100 Metern entscheidend von der Konkurrenz ab. Silber ging an den US-Amerikaner Yared Nuguse (27), der 0,53 Sekunden später ins Ziel kam. Bronze holte der Luxemburger Ruben Querinjean (24) mit 0,97 Sekunden Rückstand.

Für Farken ist es der größte Erfolg seiner Karriere. Besonders bemerkenswert: Die WM in Kopenhagen war erst seine zweite Straßenmeile überhaupt.

Denn: Nach 2023 war es erst die zweite Auflage der Straßenlauf-Weltmeisterschaften, die aus der vorhergehenden Halbmarathon-WM hervorgegangen ist. Die Titelkämpfe wurden 2023 erstmals in Riga ausgetragen, damals bereits mit den Disziplinen Meile, 5 Kilometer und Halbmarathon. Die deutschen Athleten blieben damals ohne Medaille.

Mit Nuguse bezwang Farken einen der großen Namen des Feldes. Der US-Amerikaner gewann bei Olympia 2024 in Paris Bronze über 1500 Meter und war früher Hallen-Weltrekordhalter über die Meile.

Noch Ende Juli hatte Nuguse im direkten Duell die Nase vorn. Beim Diamond-League-Meeting in London wurde er in 3:45,69 Minuten Zweiter, Farken kam mit 3:46,82 Minuten auf Platz vier. Für den Leipziger bedeutete die Zeit deutschen Rekord über die Meile. Auch seine Zwischenzeit von 3:30,09 Minuten über 1500 Meter war deutsche Bestmarke. In Kopenhagen drehte Farken das Duell um.

Vor Farken waren bereits die Frauen über die Meile an den Start gegangen. Agathe Guillemot setzte sich dabei in 4:22,74 Minuten durch. Die Französin verwies die Äthiopierin Freweyni Hailu (4:24,35) auf Platz zwei. Bronze ging an deren Landsfrau Mirriam Cherop in 4:25,71 Minuten.

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