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Söder stellt sich hinter Merz: CSU-Chef schließt Kanzlersturz für seine Partei aus

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Söder stellt sich hinter Merz: CSU-Chef schließt Kanzlersturz für seine Partei aus

Seit dem Wahldebakel in Sachsen-Anhalt steht CDU-Chef und Kanzler Friedrich Merz in den eigenen Reihen massiv unter Druck.

Nun hat CSU-Chef Markus Söder Spekulationen über eine Ablösung als Regierungschef für seine Partei zurückgewiesen.

Von der CSU werde „auf keinen Fall“ ein Kanzlersturz betrieben, sagte er der „Bild am Sonntag“.

In der CDU rumorte es am Wochenende aber weiter, die SPD rief den Koalitionspartner auf, die Nerven zu behalten.

Sachsen-Anhalt sei die „größte Denkzettelwahl der deutschen Geschichte“, räumte Söder ein. „Natürlich ist es so, dass über Parteien und über Personen geredet wird.“ Die Union tue aber gut daran, „zusammenzustehen und uns jetzt nicht durch die AfD auseinanderbringen zu lassen“.

Der bayerische Ministerpräsident verwies dabei auch darauf, dass bei einem Wechsel des Regierungschefs die Herausforderungen dieselben blieben.

Auf die Frage, ob Merz aus seiner Sicht noch der richtige Bundeskanzler sei, sagte Söder: „Ja, er steht zu den Reformen.“ Die in Sachsen-Anhalt bisher regierende CDU hatte bei der Wahl in dem Bundesland vor einer Woche mehr als die Hälfte ihrer Stimmen verloren.

Die AfD siegte mit einem Rekordergebnis von 43,8 Prozent.

Damit könnte erstmals in der bundesdeutschen Geschichte eine als in Teilen rechtsextremistisch eingestufte Partei eine Landesregierung bilden.

Seit der Wahlniederlage reißt die Kritik aus der CDU an Merz nicht ab.

So erklärte der Chef des CDU-Arbeitnehmerflügels (CDA), Dennis Radtke, der durch den Kanzler vertretene Kurs einer „CDU pur“ sei gescheitert und forderte einen „Kurswechsel“.

CDU-Wahlkämpfer bei den am kommenden Sonntag stattfindenden Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin distanzierten sich von dem CDU-Vorsitzenden.

In Medien flammten Spekulationen über einen „Kanzlertausch“ wieder auf.

Kritik am bisherigen Kanzlerkurs kam am Wochenende auch aus Sachsen .

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