Balon-Markt in Turin: Lauter Schätze im Gerümpel
Das Buch, das mein Interesse weckt, liegt zwischen Schallplatten und Filmpostern aus den Sechzigern, ausgebreitet auf wackligen Tischen in der Nachmittagssonne. Der Bildband Vecchia e cara Torino (»Altes und schönes Turin «) enthält historische Stadtansichten. Ein nettes Souvenir, finde ich.
»Zwanzig«, sagt Salvatore, der Verkäufer. Im Moment, in dem ich zu meiner Brieftasche greife, bemerke ich seinen enttäuschten Gesichtsausdruck. So schnell schon handelseinig? Wir sind auf dem Balon, Turins Floh- und Antiquitätenmarkt, der seit dem 19. Jahrhundert immer samstags stattfindet. Feilschen gilt hier als Teil des Spiels, und ich wirke wie ein blutiger Anfänger .
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