Naturkatastrophe: Angst vor Dammbruch – Regen erschwert Rettung nach Sturzflut in Nepal
Nach der Sturzflut in Nepal steigt die Zahl der Toten weiter.
Noch immer werden Hunderte Menschen vermisst.
Zudem droht eine weitere Gefahr an einer Flussmündung.
Nach der tödlichen Sturzflut -Katastrophe in der Gebirgsregion zwischen China und Nepal ist die Zahl der Toten weiter gestiegen.
In Nepal seien bislang 469 Leichen geborgen worden, teilte die nepalesische Polizei mit.
Viele davon wurden den Angaben zufolge Flussabwärts im Süden Nepals und an der Grenze zu Indien entdeckt.
Damit liegt die Gesamtzahl der bestätigten Toten in China und Nepal bei 472, nachdem China bislang 3 Opfer vermeldet hatte.
Wie die nepalesische Polizei weiter mitteilte, wurden zudem 1545 Verletzte und Gestrandete gerettet.
Schwierigkeiten bei Identifizierung „Es wird noch einige Zeit dauern, bis wir einen vollständigen Überblick über die Vermissten haben, da wir derzeit noch kein klares Bild haben“, sagte Polizeisprecher Abi Narayan Kafle der Nachrichtenagentur DPA.
Das könne noch Tage dauern.
Laut Polizeiangaben wurden viele Leichen noch nicht identifiziert, auch weil die Körper von der Flut stark beeinträchtigt wurden.
Viele ausländische Touristen, darunter auch acht Deutsche, werden unterdessen weiter vermisst.
Nepal hatte die Vermisstenzahl zuletzt mit 977 angegeben.
China meldete bislang 558 Vermisste, 260 davon Ausländer.
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