Fußball-Bundesliga: „Wie eine Niederlage“: Köln zwischen Frust und Zuversicht
Nach dem 1:1 gegen Bremen hadert Köln teils mit der eigenen Leistung.
Trainer René Wagner sieht aber auch Potenzial und Positives.
Für den Kölner Torschützen Linton Maina fühlte sich das Remis gegen Werder Bremen nicht wie ein Punktgewinn an. „Ich glaube, jeder war so ein bisschen mit sich selbst beschäftigt und wusste nicht so richtig, was der Fehler ist.
Der Punkt ist zu wenig.
Das fühlt sich jetzt wie eine Niederlage an“, sagte der sichtlich enttäuschte Maina nach dem 1:1.
Tom Krauß sprach kurz später von einem „absolut verdienten Punkt für Werder Bremen“.
Dabei hatte Köln vor 50.000 Zuschauern im ausverkauften eigenen Stadion zunächst die Partie im Griff: Nach einem verschossenen Handelfmeter von Startelf-Debütant Thijs Dallinga (8.
Minute) traf Maina drei Minuten später zum 1:0.
Danach zog sich der FC jedoch zurück und setzte auf Konter.
Was zunächst funktionierte, wurde nach der Pause bestraft.
Nach einer Ecke nutzte Niclas Füllkrug (69.
Minute) den Freiraum zum Ausgleich.
Wagner sieht Positives „Ich bin enttäuscht, dass wir den Mut verloren haben, mit dem Ball auch noch weiter zu attackieren“, resümierte Trainer René Wagner.
Dennoch sprach er von einem „gerechten Unentschieden“ und sah den Punktgewinn positiver als Teile seiner Mannschaft: „Für mich ist heute wichtig, dass wir einen Punkt geholt haben gegen eine Mannschaft, die sich bei uns so ungefähr in der gleichen Zielregion bewegt.
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