Zu viel Sex und nackte Haut - ARD versteckt „KitKatClub“-Doku in ihrer Mediathek
Handys tabu, strenge Tür – und drinnen eine Welt, über die viele reden, die aber nur wenige kennen! Jetzt öffnete der legendäre Berliner KitKatClub erstmals seine Türen für ein Fernsehteam. Die ARD-Dokumentation „One Night at KitKat“ verspricht einen exklusiven Blick hinter die Kulissen. Ab dem 30. September ist der Film in der ARD Mediathek zu sehen – aber erst zur vorgerückten Stunde!
Seit mehr als 30 Jahren gehört das KitKat zu den bekanntesten und geheimnisvollsten Clubs Deutschlands. Menschen aus aller Welt kommen nach Berlin, um die besondere Mischung aus Techno, Fetisch und sexpositiver Clubkultur zu erleben. Doch wer hineinwill, muss erst an der berüchtigten Tür vorbei.
Im Inneren gelten strenge Regeln: Handy-Kameras sind tabu, die Privatsphäre der Gäste hat oberste Priorität. Genau deshalb gab es bisher kaum Einblicke in das, was sich während der legendären Samstagnächte hinter den Türen abspielt. Für die ARD-Doku durfte nun erstmals direkt im Club gedreht werden.
„ One Night at KitKat “ begleitet Gäste, Mitarbeiter und bekannte Gesichter aus der Clubszene. Mit dabei sind unter anderem DJ Don Basti und seine Freundin Nora. Sie sprechen über Depressionen, Körpergefühl und den Weg zu neuer Selbstsicherheit.
Auch Megan kommt zu Wort. Die frühere Köchin arbeitet heute als Domina und erzählt von sexueller Selbstbestimmung. Die Doku zeigt aber nicht nur die Freiheit, für die das KitKat steht. Es geht auch um Grenzüberschreitungen, Sicherheit und die Frage, wie sich größtmögliche persönliche Freiheit und der Schutz der Gäste miteinander vereinbaren lassen.
Die Dokumentation stammt vom iranischen Regie-Duo Mohsen Najafimehri und Diba Darbari und ist wegen enthaltener Nacktheit und sexueller Inhalte ab 16 Jahren freigegeben. Ab 30. September 2026 läuft „One Night at KitKat“ in der ARD Mediathek, dort wird er aber täglich erst ab 22 Uhr freigeschaltet. Vorher ist der Zugriff nicht möglich. Am 8. Oktober um 22.55 Uhr zeigt außerdem 3sat den Film. Ein Blick hinter eine Tür, die für die meisten sonst verschlossen bleibt.
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