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War sie auch seine Geliebte? - Die rätselhafte Beziehung von Hitler zu seiner Nichte

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War sie auch seine Geliebte? - Die rätselhafte Beziehung von Hitler zu seiner Nichte

München – Die mysteriöse Beziehung zwischen Adolf Hitler und seiner 19 Jahre jüngeren Nichte Angela „Geli“ Raubal sorgt seit fast 100 Jahren für Spekulationen. Jetzt gibt es neue Indizien, dass bei ihrem Tod in Hitlers Münchner Wohnung etwas vertuscht wurde. Der Historiker Harald Sandner hat den Fall vier Jahre lang untersucht und neue Unterlagen entdeckt (BILD berichtete). War Geli Raubal auch Hitlers Geliebte? BILD beleuchtet die Hintergründe.

Fakt ist: Nur wenige Tage nach Gelis angeblichem Suizid in Hitlers Münchner Wohnung berichtete die „Münchner Post“ am 21. September 1931 über „eine rätselhafte Affäre“.

Das sozialdemokratische Blatt schrieb, laut „informierter Seite“ habe es zwischen Hitler und seiner Nichte vor ihrem Tod eine „heftige Auseinandersetzung“ gegeben. „Die lebenslustige 23‑jährige Musik studierende Geli wollte nach Wien reisen. Sie wollte sich verloben. Hitler war entschieden dagegen“, hieß es damals in der „Münchner Post“. Das Nasenbein der Toten sei zertrümmert gewesen und Geli habe noch „andere schwere Verletzungen“ gehabt.

Trotzdem wurde der Tod von Geli Raubal von den Behörden als Suizid eingestuft. Die „Münchner Post“ sprach aber von „Affäre“. Hitler reagierte 1931 umgehend auf die Veröffentlichungen. Aufgrund des Reichspressegesetzes setzte er am nächsten Tag eine „Berichtigung“ in der Zeitung durch. Darin behauptete Hitler unter anderem: „Es ist unwahr, dass ich meine Wohnung am 18. September 1931 nach einem heftigen Auftritt verließ.“

Nach den Recherchen von Harald Sandner wurde die Leiche von Geli Raubal bereits am 18. September 1931 gefunden und nicht erst am Tag danach. Sandner zu BILD: „Durch die neu entdeckten Dokumente bricht das bisherige historische Narrativ chronologisch komplett zusammen. Wenn der Fund der Leiche im Sterberegister bereits auf den 18. September 1931 um 10.15 Uhr datiert ist, bedeutet dies, dass der Todesfall noch weitaus früher eingetreten sein muss – zu einem Zeitpunkt, als Adolf Hitler sich nachweislich noch in München befand.“

Sein im November erscheinendes Buch rollt den Fall erstmals als historischen Cold Case mit den Methoden der modernen Kriminalistik auf. Er wertete eine Kette von über 220 Indizien und 12 konkreten Tatmotiven in historischen Akten aus. Sandner zu BILD: „Das im Buch angewendete forensische und kriminalistische Ausschlussverfahren lässt nach der Auswertung aller Indizien und Motive logisch nur noch Adolf Hitler als Hauptverdächtigen zu.“

Die NSDAP hatte zum Todeszeitpunkt von Hitlers Nichte längst Einfluss in München – seit 1930 stand hier auch ihre Parteizentrale.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.

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