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Nordafrika-Exklave: Spannungen bei Migranten-Verlegung in Ceuta

Stern ·
Nordafrika-Exklave: Spannungen bei Migranten-Verlegung in Ceuta

Nach der Massenankunft im Sommer sind Tausende Migranten in Ceuta geblieben.

Nun sollen sie in ein neues Aufnahmezentrum am Hafen umziehen.

Doch der Weg dorthin ist alles andere als einfach.

Bei der Verlegung von Hunderten Migranten in ein neues Aufnahmezentrum im Hafen von Ceuta ist es in der spanischen Nordafrika-Exklave zu Tumulten gekommen.

Die Menschen wurden morgens von der Polizei zu Fuß über eine Strecke von rund zwei Kilometern zum Hafen begleitet, wie der staatliche TV-Sender RTVE und andere spanische Medien berichteten.

Die Verlegung begann vor Tagesanbruch.

Die Sicherheitskräfte begleiteten eine große Menschenmenge von den provisorischen Lagern an den Stränden von Trampolín und Benítez zum Hafen.

Dort bietet das neue Aufnahmezentrum Platz für rund 1.800 Menschen.

In den provisorischen Strand-Lagern hielten sich jedoch nach Schätzungen zuletzt zwischen 3.000 und 4.000 Migranten auf.

Teile der Gruppe begannen nach Medienberichten bei der Verlegung zunächst zu laufen und später zu rennen.

Nach Angaben von RTVE wollten die Migranten offenbar möglichst schnell einen Platz im neuen Aufnahmezentrum ergattern.

Die Polizei musste die Menge mit zusätzlichen Kräften unter Kontrolle bringen.

Die Maßnahme ist Teil der Bemühungen der Zentralregierung in Madrid, die Folgen der Migrationskrise nach der massenhaften Ankunft zu bewältigen.

Am 30. und 31.

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