Kühlere Jahreszeit: Kürzere Tage, kältere Luft: Wie der Herbst im Körper wirkt
Mit Herbstbeginn ändern sich Licht, Temperatur - und damit der Alltag.
Was macht uns müde, lässt uns zunehmen oder belastet die Atemwege? Fünf Behauptungen über den Herbst – wissenschaftlich geprüft.
Mit dem kalendarischen Herbstanfang werden die Tage deutlich kürzer.
Das veränderte Licht und sinkende Temperaturen beeinflussen auch unseren Alltag.
Fünf Behauptungen über typische Herbstbeschwerden – und was dahintersteckt.
Behauptung: Die frühe Dunkelheit macht müde Frühe Dunkelheit kann müde machen.
Entscheidend ist dabei nicht nur, dass es früher dunkel wird, sondern auch die geringere Tageslichtmenge.
Sie beeinflusst die innere Uhr, die den Schlaf-Wach-Rhythmus steuert, wie Forscher im „Journal of Physiological Anthropology“ berichteten.
Nachts schüttet der Körper demnach mehr Melatonin aus, ein Hormon, das an der Regulation des Schlafs beteiligt ist.
Helles künstliches Licht am Abend kann die innere Uhr dagegen nach hinten verschieben und das Einschlafen erschweren.
Wie stark Licht wirkt, hängt vor allem von Zeitpunkt, Dauer und Intensität der Lichtexposition ab.
Eine Studie mit schwedischen Büroangestellten zeigte im Jahresverlauf Veränderungen bei der aufgenommenen Tageslichtmenge sowie bei den Tagesverläufen von Melatonin und Cortisol.
Das Stresshormon Cortisol folgt einem ausgeprägten Tagesrhythmus und spielt unter anderem rund um das Aufwachen eine Rolle.
Die Ergebnisse lassen sich zwar nicht unmittelbar auf das weiter südlich gelegene Deutschland übertragen, zeigen aber: Tageslicht gibt der inneren Uhr wichtige Orientierung.
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