Nordrhein-Westfalen: Sprengstoffexperten rücken wegen Kugelbombe in Nähe von Strommast aus
Wegen eines verdächtigen Gegenstandes alarmiert der RWE-Werksschutz die Polizei in Nordrhein-Westfalen.
Der Fall weckt Erinnerungen an Sabotageversuche am Stromnetz.
Vor wenigen Wochen ermittelten die Behörden wegen mehrerer Sabotagefälle und -versuche am deutschen Stromnetz.
Ein Verdächtiger wurde inzwischen festgenommen .
Doch nun meldet die Polizei erneut einen beunruhigenden Fund.
Demnach entdeckten die Beamten in Grevenbroich im Rheinland einen eingewickelten Feuerwerkskörper im Umfeld des stillgelegten Kohlekraftwerks Frimmersdorf.
Die sogenannte Kugelbombe habe in einer Entfernung von zehn bis 15 Metern von einem Hochspannungsmast gelegen, berichtete ein Sprecher der Polizei des Rhein-Kreises Neuss.
Der Feuerwerkskörper wurde von Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes unbrauchbar gemacht und sichergestellt.
Bei einer Explosion hätte er laut den Experten „keinen Schaden anrichten können“, so der Sprecher weiter.
Mehrere Medien hatten zuvor über den Fund berichtet.
Bisher kein Zusammenhang mit Sabotageaktionen bekannt Die Polizei hat keinen Hinweis darauf, dass es einen Versuch gab, den in Klebeband eingewickelten Feuerwerkskörper zu zünden.
Ob auch eine Zündvorrichtung vorhanden war, wurde zunächst nicht bekannt.
Auch wie lange der Gegenstand dort schon lag, ist nach Angaben des Sprechers noch unklar.
Der Werksschutz des Energiekonzerns RWE hatte den verdächtigen Gegenstand entdeckt und die Polizei verständigt.
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