Gedenken zum 11. September in den USA: Ein ganzes Land trauert
Gedenken zum 11. September Ein ganzes Land trauert Stand: 11.09.2026 • 20:09 Uhr
Am 25. Jahrestag erinnern zahlreiche Zeremonien in den USA an die Tausenden Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001. Mehrere Ex-Präsidenten nahmen an der Gedenkveranstaltung am Ground Zero in New York teil.
Mit Schweigeminuten, Glockenschlägen und Lichtinstallationen haben die USA 25 Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 der Opfer gedacht. Im Zentrum der Gedenkveranstaltungen standen die Angriffsorte von damals: das ehemalige World Trade Center in New York und das Pentagon bei Washington sowie ein Feld im US-Bundesstaat Pennsylvania, auf das ein Flugzeug abgestürzt war.
25 Jahre 9/11 Torben Börgers, ARD New York, tagesschau, Das Erste, 11.09.2026 • 16:00 Uhr Am Ground Zero in New York, dem Ort der zerstörten Zwillingstürme des World Trade Centers, lasen Angehörige die Namen der Getöteten vor. Sechs Schweigeminuten markierten unter anderem die Einschläge der beiden Flugzeuge und den Einsturz der Türme. Erstmals war anschließend eine siebte Schweigeminute für Menschen vorgesehen, die später an Krankheiten oder Verletzungen infolge der Anschläge starben.
Auch die früheren US-Präsidenten Barack Obama, Joe Biden, Bill Clinton und George W. Bush nahmen an der Gedenkveranstaltung in New York teil.
Jill Biden, der ehemalige Präsident Joe Biden, die ehemalige First Lady Laura Bush, der ehemalige Präsident George W. Bush, der ehemalige New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg, Vizepräsident JD Vance und der ehemalige New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani nehmen in New York an der Gedenkfeier teil.
US-Präsident Donald Trump gedachte der Opfer unterdessen bei einer Gedenkveranstaltung am Pentagon. Dort betonte er den Zusammenhalt und die Widerstandskraft der Amerikaner. Die Anschläge hätten den USA die "schreckliche Macht des Hasses" vor Augen geführt, sagte der US-Präsident. Die vergangenen 25 Jahre hätten zugleich die noch größere Kraft des amerikanischen Geistes gezeigt, durchzuhalten, sich zu behaupten und zu siegen.
Trump betonte in seiner Rede die Geschlossenheit der Amerikaner nach den Anschlägen. "In jenen erschütternden Tagen nach den Anschlägen erlebten wir den wahren Geist unserer Nation", sagte er. "An jenem Tag waren wir alle New Yorker. Jeder von uns. Wir waren alle New Yorker. Wir waren alle eine Familie." Das Land sei heute stärker als je zuvor, erklärte der Präsident. "Es war noch nie so stark wie in diesem Augenblick."
Trump würdigte in seiner Ansprache auch die US-Truppen im Kampf gegen den Iran. "Wir zollen den Soldaten Anerkennung, die derzeit dafür sorgen, dass der weltweit führende staatliche Terrorunterstützer - die Islamische Republik Iran - niemals über eine Atomwaffe verfügen wird."
Donald Trump und seine Frau Melania Trump haben an der Gedenkfeier am Pentagon teilgenommen.
Bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001 starben fast 3.000 Menschen, als Terroristen des islamistischen Netzwerks Al-Kaida vier Passagierflugzeuge entführten und zwei davon in die Türme des World Trade Centers steuerten.
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