"37°: Mein Weg ins Vergessen – Leben mit Frühdemenz": "Damit hadern oder das akzeptieren"
Demenz ist nicht ausschließlich eine Alterserkrankung.
Auch etwa 100.000 Deutsche zwischen 45 und 64 sind aktuell davon betroffen.
Britta ist eine von ihnen.
Die 58-jährige Lehrerin musste seit der erschütternden Diagnose nicht nur ihren Job aufgeben.
Der Beitrag begleitet sie in ihrem neuen Leben.
Demenz und ihre häufigste Form Alzheimer verbindet man in der Regel mit Menschen weit fortgeschrittenen Alters.
Rund 1,8 Millionen Menschen sind hierzulande von der unheilbaren Erkrankung betroffen, die meisten davon sind über 65 Jahre alt.
Doch auch etwa 100.000 Männer und Frauen zwischen 45 und 64 sind in Deutschland an Demenz erkrankt, Menschen, die noch mitten im Berufsleben stehen.
Eine von ihnen ist Britta aus Eckernförde.
Die Lehrerin war gerade einmal 56 Jahre alt, als sie die erschütternde Diagnose Frühdemenz erhielt.
Für den Beitrag "37: Mein Weg ins vergessen – Leben mit Frühdemenz" haben sich Marion Mück-Raab und Stefanie Neckermann vielfach mit Britta und ihrer Familie getroffen und hautnah erlebt, was die Erkrankung mit sich bringt.
Man kann die Krankheit nicht stoppen Eine Demenz bringt viele Symptome mit sich, die aber nicht bei jedem Patienten gleich sein müssen.
Bei der Krankheit sterben immer mehr Nervenzellen im Gehirn ab, die Vergesslichkeit nimmt bei Betroffenen in der Folge zu, sei es in Bezug auf das aktuelle Datum, das Essen auf dem Herd oder private Erinnerungen.
Auch das Sprechen und die Wortfindung wird zunehmend schwierig, die Stimmung leidet, Demenzkranke sind oft schneller müde und erschöpft und zunehmend auf Hilfe angewiesen, um den Alltag zu bewältigen.
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