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Unverbindliches Angebot: RAG-Stiftung berät über BASF-Übernahmepläne für Evonik

Stern ·
Unverbindliches Angebot: RAG-Stiftung berät über BASF-Übernahmepläne für Evonik

Erst vor zwei Wochen wurde bekannt, dass BASF ein Auge auf Evonik geworfen hat.

Seitdem wird viel spekuliert.

Jetzt hat sich ein wichtiges Gremium beim Evonik-Ankeraktionär RAG-Stiftung damit befasst.

Das Kuratorium der größten Anteilseignerin von Evonik, die RAG-Stiftung , hat sich mit dem Übernahmeangebot der BASF für den Chemiekonzern befasst.

Das Gremium habe sich in einer Online-Sitzung vom Stiftungsvorstand über das Interesse der BASF an Evonik informieren lassen, teilte die Stiftung in Essen mit. „Die konkreten Inhalte und Ergebnisse der Sitzung sind vertraulich“, hieß es in einer Stellungnahme.

Weitere Angaben machte die Stiftung nicht.

BASF soll 22,15 Euro je Aktie geboten haben, was mehr als 10,3 Milliarden Euro für alle Evonik -Papiere bedeutet hätte.

Das Angebot wurde abgelehnt.

Vor knapp zwei Wochen hatten die beteiligten Unternehmen sowie die RAG-Stiftung bekannt gemacht, dass es ein Angebot gibt.

Evonik sprach von einer unverbindlichen „Ansprache“ durch die BASF . „Diese ist auf ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für sämtliche Aktien der Gesellschaft gerichtet.“ Gespräche fänden derzeit nicht statt.

BASF hatte mitgeteilt: „Fortgang und Ausgang der Sondierungen sind gegenwärtig offen.“ RAG-Stiftung hält aktuell rund 43 Prozent der Evonik-Aktien Aufgabe der RAG-Stiftung ist die dauerhafte Finanzierung der Folgekosten des 2018 eingestellten deutschen Steinkohlebergbaus.

So muss im Ruhrgebiet etwa dauerhaft Grubenwasser aus den stillgelegten Bergwerken abgepumpt werden, damit es das Grundwasser nicht verschmutzt.

Erwirtschaftet werden die Ewigkeitskosten aus zahlreichen Kapitalanlagen.

So ist die Stiftung unter anderem an mehr als 20.000 Unternehmen beteiligt.

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