Baden-Württemberg: Innenminister leistet Erste Hilfe nach Unfall auf A8
Der baden-württembergische Innenminister Manuel Hagel ( CDU ) und seine Personenschützer sind bei einem Unfall auf der Autobahn 8 bei Wendlingen (Landkreis Esslingen) zu Ersthelfern geworden. Ein Auto hatte sich dort am Nachmittag überschlagen und lag auf dem Dach. »Als wir gesehen haben, dass sich die Reifen noch gedreht haben, haben wir sofort angehalten und sind zum Auto gerannt«, sagte der 38-Jährige mehreren regionalen Medien . »In so einer Situation hilft man einfach, ohne nachzudenken.«
Der Minister ließ seine Wagenkolonne den Angaben zufolge anhalten. Einer der Sicherheitsbeamten habe eine Scheibe des Unfallwagens durchschlagen, ein anderer die Fahrerin herausgezogen. Die Frau sei bei Bewusstsein und ansprechbar gewesen, hieß es. Hagel habe den Notruf gewählt und der Frau Wasser gereicht, bis der Rettungswagen eingetroffen sei. Er hoffe, dass die Frau schnell wieder wohlauf sei, sagte der Minister weiter.
1 Min Zur Merkliste hinzufügen Per App zum Ersthelfer-Einsatz: »Beim ersten Herzstillstand hat das Adrenalin ordentlich gekickt« Aufgezeichnet von Annika Schultz 3 Min Zur Merkliste hinzufügen 3 Min Zur Merkliste hinzufügen Einmal pro Schuljahr: Rotes Kreuz fordert regelmäßige Erste-Hilfe-Übungen an Schulen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen Laut Berichten der » Stuttgarter Zeitung « sowie der »Südwestpresse« ist Hagel nicht zum ersten Mal als Ersthelfer im Einsatz gewesen. Bereits vor zwei Monaten ist er bei der sogenannten Historischen Bürgerwache in Ehingen bei Ulm bei einem Notfall eingesprungen, bis der Rettungsdienst eintraf.
Hagel ist seit der vergangenen Landtagswahl Innenminister sowie stellvertretender Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg. Im Mai 2026 hatten er sowie Ministerpräsident Cem Özdemir den Koalitionsvertrag unterschrieben.
Im Hinblick auf Erste Hilfe sind nicht alle gleich. Studien zeigen: Frauen, die in der Öffentlichkeit einen Herzstillstand erleiden, werden seltener reanimiert als Männer – weil viele Menschen gehemmt sind und Berührungsängste haben. Was dagegen helfen könnte, lesen Sie hier .
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