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Kurioses Eigentor bei Pokal-Spektakel - HSV-Scout trifft für den BVB!

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Kurioses Eigentor bei Pokal-Spektakel - HSV-Scout trifft für den BVB!

Diese Tor-Premiere in seinem Stadion dürfte er sich ganz anders vorgestellt haben. Drei Tage nach dem Bundesliga -Start gegen den HSV (2:0) erfüllt der BVB die Pflichtaufgabe in der ersten Pokal-Runde, gewinnt 5:0 bei Hamburg-Oberligist HEBC. Bei dem Pokal-Spektakel im Volksparkstadion des HSV trifft ausgerechnet HSV-Scout und HEBC-Kapitän Janek Wrede (33) per kuriosem Eigentor für den BVB.

33. Minute: Eine flache Flanke von Ryerson drückt Wrede unglücklich über die Linie in den eigenen Kasten – 0:1. Hauptberuflich arbeitet Wrede in der Scouting-Abteilung des HSV.

Zuvor quält sich der BVB gegen den krassen Außenseiter bei dessen Pokal -Debüt. Dortmund ist zwar dominant, aber überraschend lange ohne Top-Chance. Auch weil sich der Fünfligist und Hamburger Pokalsieger zu Beginn nicht versteckt. Schick sorgt sogar für einen Torschuss der Hobby-Kicker des Hamburg Eimsbüttler Ballspiel Clubs (6.). Schick arbeitet auch beim HSV, ist dort Team-Manager.

Kurios: Damit ist der kleine HEBC in seinem Spiel des Lebens sogar besser als der große HSV , der gegen den BVB schon nach 8 Minuten hinten lag und in der ersten Hälfte nicht einen Torschuss abgab.

Dann nimmt das David-gegen-Goliath-Match aber doch noch seinen erwarteten Lauf. Mit drei Toren in elf Minuten erhöht Dortmund noch vor der Pause auf 4:0: Erst trifft Daniel Svensson nach einer Ryerson-Flanke per Volley zum 2:0 (36.). Kurz darauf stellt Samuele Inacio für den Vizemeister mit einem Doppelpack auf 4:0 (41./45.+2). Gegen den HSV war Inacio nur drei Minuten nach seiner Einwechslung mit Rot vom Platz geflogen.

Schöne Geste: Zur Halbzeit tauscht der HEBC den Torwart. So darf auch Nils Ahmann zumindest eine Halbzeit gegen den BVB ran – und kassiert das 0:5 von Fabio Silva (59.). Bitter: Das Tor hätte wegen einer mutmaßlichen Abseitsposition nicht zählen dürfen. Doch in der ersten Pokal-Runde gibt es keinen VAR. Kurz zuvor stürmt ein Flitzer auf den Rasen , wird wenig später von Ordnern aufgehalten.

BVB-Trainer Niko Kovac setzt auf eine B-Elf: Königstransfer Karetsas sitzt genau wie Guirassy und Bellingham nur auf der Bank. Stamm-Keeper Kobel ist gar nicht erst im Kader. Dafür rückt Ersatz-Torwart Alexander Meyer zwischen die Pfosten. Auch Inácio, Mane und der sehr auffällige Albert dürfen von Beginn an. Außerdem feiert Neuzugang Veerman sein Startelf-Debüt – vor der Rekord-Kulisse von 45.917 Zuschauern. Nie zuvor kickte ein Fünftligist in der Pokal-Geschichte vor mehr Zuschauern. Bisherige Bestmarke: Am 10. August 2019 kamen beim Spiel von Atlas Delmenhorst gegen Werder 41.500 Zuschauer ins Weserstadion.

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