Versuchter Totschlag: Mann greift Schwester und Mutter an - Prozess beginnt
Ein Mann soll in Schleswig seine Schwester und seine Mutter angegriffen haben.
Erst ein Schuss aus einer Polizeiwaffe konnte ihn stoppen.
Vor dem Landgericht Flensburg hat nun der Prozess begonnen.
Wegen versuchten Totschlags an seiner Mutter und gefährlicher Körperverletzung an seiner Schwester muss sich ein 30-Jähriger seit dem Morgen vor dem Landgericht Flensburg verantworten.
Zu Prozessbeginn wurde die Anklage verlesen, wie ein Gerichtssprecher sagte.
Für den nächsten Verhandlungstermin am 22.
Oktober kündigte die Verteidigung eine Erklärung des Mannes durch den Verteidiger an.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann nach Angaben des Gerichts vor, am 18.
April abends in Schleswig seiner Schwester einen Faustschlag ins Gesicht versetzt und ihr anschließend eine Hundeleine um den Hals gelegt und diese zugezogen haben.
Die Frau soll demnach die Hundeleine abwehren können.
Nach Einschreiten der Mutter habe der Angeklagte die Tat nicht mehr fortgesetzt.
Die verständigte Polizei verwies den Mann demnach der Wohnung.
Mutter mit Messer attackiert Gegen 4.00 Uhr am nächsten Morgen soll der zur Tatzeit 29-Jährige zur Wohnung zurückgekehrt sein und die Wohnungstür eingetreten haben.
Mit einem Messer ging er den Angaben zufolge zu seiner Mutter ins Schlafzimmer.
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