Fußball-Nationalmannschaft: Ter Stegen ist Klopps Nummer eins - Urbig winkt Debüt
Marc-André ter Stegen darf sich auf sein erstes Länderspiel seit langer Zeit freuen - noch dazu im neuen Heimstadion.
Der Bundestrainer erklärt auch, warum Oliver Baumann nicht in seinem Kader steht.
Rückkehrer Marc-André ter Stegen geht als Nummer eins in das erste Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp. „Er ist fit.
Er bringt die notwendige Erfahrung mit“, sagte Klopp bei der Bekanntgabe seines Aufgebots in Frankfurt am Main.
Für den 34-jährigen ter Stegen könnte die von Rückschlägen geprägte Karriere in der DFB-Elf doch noch ein Happy End erhalten.
Ter Stegen stand erst jahrelang im Schatten des inzwischen zurückgetretenen Manuel Neuer.
Dazu war er immer wieder verletzt, verpasste im Sommer wegen einer Oberschenkelblessur auch sein erstes großes Turnier als Nummer eins.
Der frühere Torwart des FC Barcelona und von Borussia Mönchengladbach spielt seit diesem Sommer bei Ajax Amsterdam. „Er ist genau derselbe Torwart, der er vorher war“, lobte Klopp den 44-maligen Nationaltorhüter mit Blick auf die Zeit vor dessen Verletzungen. „Nächste Generation“ statt Baumann Eine Stammplatzgarantie auf Dauer stellte Klopp ter Stegen nicht aus.
Die Aufstellung hänge natürlich immer von Leistung ab, sagte der frühere Dortmund- und Liverpool-Coach.
Man habe „viele außergewöhnliche Torhüter“ in Deutschland.
Der 36 Jahre alte Oliver Baumann ist gar nicht dabei. „Ich habe mich für Marc-André ter Stegen entschieden in dieser erfahrenen Position.
Und danach wollte ich die nächste Generation haben“, erklärte Klopp mit Blick auf den deutschen Ersatztorwart bei der WM, der in der WM-Qualifikation Stammkeeper war und beim XXL-Turnier für den 40-jährigen Neuer weichen musste.
Ter Stegen steht im ersten des zweigeteilten Kaders und ist für die Partien in den Niederlanden (24.
September) und drei Tage danach gegen Griechenland in Augsburg dabei.
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