Kriminalität: Mord an Rapper Tupac Shakur: 40 Jahre Haft für Drahtzieher
Der Mord an dem Rapper Tupac Shakur schockierte 1996 die Öffentlichkeit.
Erst 30 Jahre später kam es zum Prozess mit einem Schuldspruch.
Jetzt verhängt eine Richterin eine lange Haftstrafe.
Gut 30 Jahre nach dem Mord an US-Rapper Tupac Shakur ist der frühere Gang-Anführer Duane Davis (63) zu mindestens 40 Jahren Haft verurteilt worden.
Richterin Carlin Kierny verkündete das Strafmaß am Dienstag in Las Vegas (US-Bundesstaat Nevada) - rund sechs Wochen nachdem Geschworene einen Schuldspruch verhängt hatten.
Die Jury in dem mehrwöchigen Prozess sah es als erwiesen an, dass er als Drahtzieher für den Tod des Rappers verantwortlich war.
Davis, der in Handschellen vor Gericht erschien, erklärte gemeinsam mit seinem Anwalt, dass er in Berufung gehen werde.
Erfolgs-Rapper Tupac Shakur starb 1996 Tupac Shakur war einer der einflussreichsten und erfolgreichsten Rapper der 1990er Jahre und gilt bis heute für den Hip-Hop als eine prägende Figur.
Der für Hits wie „California Love“ und „Changes“ bekannte Musiker verkaufte weltweit Millionen Platten.
Der damals 25 Jahre alte Rapper wurde am 7.
September 1996 in einem Auto in Las Vegas angeschossen und starb sechs Tage später im Krankenhaus.
Drahtzieher, nicht Schütze Davis wurde in dem Prozess nicht beschuldigt, selbst auf Shakur geschossen zu haben.
Die Staatsanwaltschaft sah in dem früheren Anführer der Straßengang South Side Compton Crips vielmehr den Drahtzieher des tödlichen Angriffs im Umfeld rivalisierender Gruppen.
Nach Darstellung der Anklage organisierte Davis die Vergeltungsaktion und beschaffte die Waffe.
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