Samstag, 10. Oktober 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
› Einrichtungstipps - Warum der Flur entscheidend für den ersten Eindruck ist› Wegen Rot-Grün-Rot in Berlin - Merz-Vertrauter Weimer droht SPD-Chefs› Zwei Unternehmen betroffen - Deutscher Solar-Pionier meldet Insolvenz an› Omid Nouripour über die Berliner Linken - Sie sind „ein Sicherheitsrisiko“› Erstes Statement nach Hüft-OP - CDU-Reul: „Muss jetzt auf die Pausetaste drücken“› 50 Personen gehen in Stade aufeinander los - Massenschlägerei beim Fußballtraining› Der Mann hinter Microsoft - Bill Gates zwischen Erfolg und Kritik› Ein Makler rät - So verkaufen Babyboomer ihre Immobilie am besten› Welcome back! - Karl (57) wanderte einmal um die ganze Welt› Sie galten als fast ausgestorben - Hier leben 180.000 Riesenschildkröten› Einrichtungstipps - Warum der Flur entscheidend für den ersten Eindruck ist› Wegen Rot-Grün-Rot in Berlin - Merz-Vertrauter Weimer droht SPD-Chefs› Zwei Unternehmen betroffen - Deutscher Solar-Pionier meldet Insolvenz an› Omid Nouripour über die Berliner Linken - Sie sind „ein Sicherheitsrisiko“› Erstes Statement nach Hüft-OP - CDU-Reul: „Muss jetzt auf die Pausetaste drücken“› 50 Personen gehen in Stade aufeinander los - Massenschlägerei beim Fußballtraining› Der Mann hinter Microsoft - Bill Gates zwischen Erfolg und Kritik› Ein Makler rät - So verkaufen Babyboomer ihre Immobilie am besten› Welcome back! - Karl (57) wanderte einmal um die ganze Welt› Sie galten als fast ausgestorben - Hier leben 180.000 Riesenschildkröten
Aktuell

Grönland-Deal "verändert eigentlich nichts Grundlegendes"

ZDFheute ·
Grönland-Deal "verändert eigentlich nichts Grundlegendes"

Wie viel Kontrolle bekommen die USA mit dem Deal in Grönland? Laut Arktis-Experte Michael Paul weniger, als von Trump verkündet. Die Souveränität werde wohl nicht beschnitten.

Der Deal zwischen den USA, Dänemark und Grönland hat nach Einschätzung von Michael Paul von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) voraussichtlich eine geringere Tragweite als von US-Präsident Donald Trump dargestellt.

Trump zufolge sichern sich die USA mit der Vereinbarung weitreichende Befugnisse und Kontrolle über die Insel. Dänemark und Grönland betonten hingegen die Souveränität Grönlands. Bei ZDFheute live ordnete Arktis-Experte Paul ein, wie viel Kontrolle die USA nun bekommen könnten und welche Rolle der Deal für EU und Nato spielt.

Sehen Sie das Interview oben im Video in voller Länge oder lesen Sie es hier in Auszügen. Das sagte Paul über ...

Durch den Deal "verändert sich eigentlich nichts Grundlegendes, das ist ja das Erstaunliche", sagte Paul. Er freue sich aber, dass es zu einer friedlichen und einvernehmlichen Lösung gekommen sei und der Streit um Grönland beendet scheine.

Dennoch passe die Darstellung von Trump nicht zu der von Dänemark und Grönland, sagte Paul:

Die Aussagen von Trump könne er daher nicht ganz nachvollziehen, sagte Paul. Trump hatte auf seiner Plattform Truth Social von einer "dauerhaften Kontrolle" nicht nur der Sicherheit, sondern auch "aller anderen Belange in Grönland" geschrieben. Gegner der USA dürften fortan ohne ausdrückliche Genehmigung keine militärischen Stützpunkte auf Grönland errichten, keine Präsenz dort haben und keine sensiblen Investitionen tätigen.

... forscht zu Sicherheits- und Verteidigungspolitik mit den Schwerpunkten Arktis, Maritime Sicherheit, Nato und Rüstungskontrolle. Er ist Visiting Senior Fellow bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Diese berät politische Entscheidungsträger in Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik sowie der internationalen und Europapolitik, darunter Bundestag und Bundesregierung sowie EU, Nato und Vereinte Nationen.

Eine "gute Frage" sei, gegen wen sich Trump auf Grönland überhaupt verteidigen wolle, sagte Paul. Die Aktivitäten von China und Russland jedenfalls seien eher auf Alaska ausgerichtet.

Was die USA durch den Deal genau bekommen, könne erst bewertet werden, wenn der konkrete Inhalt des Abkommens bekannt sei, betonte Paul. Bereits der Vertrag von 1951 habe allen Nato-Staaten, also auch den USA, ermöglicht, in Grönland Militärbasen zu eröffnen. Im Kalten Krieg hätten die Amerikaner 17 Militärbasen und darüber hinaus Wetterstationen unterhalten.

Heute gebe es nur eine Basis mit etwa 200 Militärangehörigen - "eine minimalistische Version dessen, was aus amerikanischer Sicht Sicherheit und Verteidigung beinhalten kann". Er rechne damit, dass die USA nun zwei weitere Militärbasen eröffnen werden, sagte Paul.

Für den von Trump geplanten "Golden Dome", einen Raketenabwehrschirm, der die USA schützt, bräuchte es das Abkommen nicht, sagte der Arktis-Experte. "Das ginge auch mit der vorhandenen Base." Interessant werde der neue Deal jedoch, falls nicht nur Radarsysteme etabliert, sondern auch Abwehrsysteme in Grönland stationiert werden sollen.

Vollständigen Artikel bei ZDFheute lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.zdf.de — der Inhalt gehört ZDFheute.

Mehr von ZDFheute

Alle ansehen ›

Mehr in Aktuell

Alle ansehen ›