Bildung: Schuljahr startet mit vielen Schülern und wenigen Lehrern
Am Dienstag ist es für Bayerns Schülerinnen und Schüler wieder so weit: Die einen werden mit Vorfreude, die anderen mit Bedauern in ihre Klassenzimmer einziehen.
Was das neue Schuljahr kennzeichnet.
Nach sechs Wochen Sommerferien startet am Dienstag das neue Schuljahr im Freistaat.
Dabei steigt die Zahl der Schülerinnen und Schüler erneut: 1,77 Millionen Mädchen und Jungen werden den Unterricht besuchen.
Das sind rund 20.000 mehr als im vergangenen Schuljahr.
Kultusministerin Anna Stolz (Freie Wähler) sprach vom höchsten Stand seit 15 Jahren.
Rund 132.000 Kinder dürften dem Dienstag mit besonderen Gefühlen entgegenblicken: Sie werden als Erstklässler ihre Schulkarriere beginnen.
Auch dies ist ein Plus von knapp 2.500 im Vergleich zum vergangenen Schuljahr.
Unterrichtsversorgung „sehr angespannt“ Die meist Sechsjährigen kommen in ein angespanntes System, in dem vielerorts zu wenige Lehrkräfte bereitstehen.
Stolz sieht die Unterrichtsversorgung im anstehenden Schuljahr zwar als „stabil“ gesichert, gibt aber selbst zu, die Situation sei „sehr angespannt“.
Im nächsten Jahr soll es nach dem derzeit aus Spargründen geltenden Stellenmoratorium dann wieder Neueinstellungen geben.
Im neuen Schuljahr gibt es mehrere Neuerungen.
So gibt es Änderungen bei der Prüfungskultur, die neben den „bewährten“ schriftlichen wie mündlichen Aufgaben auch mehr innovative Formate wie Präsentationen, Projekte, Debatten und praxisnahe Aufgaben ermöglichen.
Die seit Jahren kritisierten „Exen“ - unangekündigte Abfragen - sind dabei weiter erlaubt.
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