Beiträge werden deutlich erhöht: Für die FDP läuft es auch finanziell nicht gut
Die FDP hat sowohl den Einzug in den Bundestag als auch in diverse Landesparlamente verpasst. Unter anderem deswegen verfügt die Partei über weniger Einnahmen. Nun wollen die Freien Demokraten mit Beitragserhöhungen gegensteuern.
Um ihre Kampagnenfähigkeit bei Landtags- und Kommunalwahlen zu erhalten, will die FDP eine jährliche Sonderumlage ihrer Mitglieder deutlich erhöhen. Der Beitrag für den Kampagnenfonds soll von 20 auf 30 Euro steigen. Das sieht ein Antrag für einen Online-Bundesparteitag im November vor. Zugleich soll der Mindestbeitrag für die FDP-Mitgliedschaft von monatlich 10 auf 13 Euro angehoben werden.
Zuerst hatte "Der Spiegel" über den Antrag des Bundesvorstands von Partei und Jungen Liberalen sowie mehrerer Landesverbände berichtet. Die Erhöhung auf 30 Euro soll von 2027 bis zur Bundestagswahl 2029 gelten. Ab 2030 soll der Beitrag der momentan gut 63.000 Mitglieder für den Fonds dann 25 Euro betragen.
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