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Ukraine-Krieg: Attacken auf Energiesektor – Moskau setzt Angriffskrieg fort

Stern ·
Ukraine-Krieg: Attacken auf Energiesektor – Moskau setzt Angriffskrieg fort

Moskau zielt weiter auf die ukrainische Energieversorgung.

Hunderttausende sind ohne Strom und zum Satelliteninternetsystem Starlink werden Vorwürfe laut.

Aber auch in Russland haben Angriffe Folgen.

Russland hat ungeachtet einer jüngst von US-Präsident Donald Trump verkündeten Waffenruhe für Angriffe auf Energieanlagen weiter die Energieinfrastruktur der Ukraine attackiert.

Alle drei städtischen Heizkraftwerke der Hauptstadt seien angegriffen worden, schrieb Ministerpräsident Serhij Korezkyj bei Telegram.

Dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge sind nach den massiven Angriffen mindestens 600.000 Menschen ohne Strom.

Zudem wirft Selenskyjs Umfeld dem Betreiber des US-Satelliteninternetsystems Starlink vor, die für die Armee wichtigen Dienste zu drosseln.

Russland habe 39 ballistische Raketen und mehr als 102 Drohnen gegen die ukrainische Energieversorgung und kritische Infrastruktur eingesetzt, schrieb der Staatschef in sozialen Medien.

Es gebe erhebliche Schäden an 26 Einrichtungen im Bereich der Stromversorgung und vier Objekten im Öl- und Gasbereich.

Das Verteidigungsministerium in Moskau bestätigte am Morgen Angriffe auf Kommunikations- und Energieinfrastruktur in der Hauptstadt Kiew und ihrem Umland sowie der Region Charkiw.

Sie würden dem Rüstungssektor und den ukrainischen Streitkräften dienen, hieß es zur Begründung.

In der Mitteilung werden explizit Heizkraftwerke genannt.

Selenskyj : „Demonstrative Missachtung Russlands“ Selenskyj warf Moskau vor, der Aufforderung von US-Präsident Trump zu einer Waffenruhe für Angriffe auf Energieanlagen nicht zu folgen.

Er sprach von einem bewussten Angriff in bezeichnendem Ausmaß. „So eine demonstrative Missachtung Russlands gegenüber Amerika gab es noch nicht“, sagte Selenskyj.

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