"Verfügen über die Fähigkeiten": Italien will seine Schiffe im Alleingang vor den Huthis schützen
Die italienische Regierung ärgert sich über Bürokratie und will deswegen jetzt das Heft des Handelns selbst in die Hand nehmen. Rom kündigt an, eigene Schiffe vor Angriffen der Huthis zu schützen. Die USA sollen derweil einen Deal mit der Miliz eingegangen sein.
Angesichts der sich zuspitzenden Lage in der Meerenge Bab al-Mandab hat Italien angekündigt, die Durchfahrt italienischer Schiffe mithilfe der Marine zu gewährleisten. Das Land wolle dabei nicht auf eine gemeinsame Entscheidung der EU warten, teilte der italienische Verteidigungsminister Guido Crosetto mit. "Wir verfügen über die Fähigkeiten, die Durchfahrt zu schützen."
Wenn die Seeroute nicht befahren werden könne, habe das erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen, warnte Crosetto. "Wir dürfen nicht zulassen, dass bürokratische Entscheidungsverzögerungen eine ohnehin schon komplexe Situation verschärfen."
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