Bayern: Mann will in Badelatschen die Zugspitze umrunden – und scheitert
Der Ultratrail um die Zugspitze geht über 106 Kilometer und 5400 Höhenmeter.
Trotzdem ist ein Bayer in Badelatschen zu der Tour aufgebrochen – und rät nun anderen davon ab. „Der Ultratrail ist die Königsdisziplin des Zugspitz Ultra Trail-Wochenendes – eine anspruchsvolle Runde um die ikonische Zugspitze.
Mit steilen Anstiegen, technischen Trails und atemberaubender alpiner Landschaft ist er ein echtes Abenteuer für alle Trailrunner, die sich den Traum eines 100 Kilometer Rennen erfüllen wollen“ – so beschreiben die Veranstalter die Strecke.
Liest sich, als bräuchte man dafür gute Kondition und gute Ausrüstung.
Manuel Stegmayr, 33, aus Langenmosen bei Schrobenhausen (Bayern) hat sich dennoch vorgenommen, die Strecke in Badelatschen zu absolvieren, wie süddeutsche Medien übereinstimmend berichten. „Ich wandere mit Adiletten, trage sie auch, wenn ich meinem Onkel am Bauernhof helfe und beim Feste aufbauen“, sagte der Airbus-Ingenieur laut „Merkur.de“ .
Er berichtet auch von sonstigen Berg- und Langstreckenwanderungen, die er bereits absolviert habe. „Auch den Zugspitz-Ultratrail bin ich schon dreimal mit Schuhen gelaufen, darum kenne ich die Strecke gut.
Sie ist technisch ja nicht anspruchsvoll.“ Daher sei es für ihn „logisch“ gewesen, jetzt auch mal den Ultratrail in Badelatschen zu absolvieren.
In Badelatschen und Socken um die Zugspitze Mit besagtem Schuhwerk, Tennissocken, T-Shirt, einer Drei-Liter-Trinkblase, Baseballmütze, Sonnenbrille sowie einer 15-Kilo-Gewichtsweste startete er laut „Merkur“ vergangenen Freitagmittag auf die 106 Kilometer lange Tour mit 5400 Höhenmetern .
Doch nach Stunden begannen demnach die Probleme: „Das Schlimmste ist, nichts zu essen“, sagte Stegmayr der Zeitung. „Ich hatte Kreislaufprobleme und Schwindelattacken.“ Bei Schloss Elmau brach Stegmayr nach drei Vierteln der Strecke und 4000 Höhenmetern seinen Lauf ab, berichtet die Zeitung. „Ich bin so weit gegangen, wie ich das für mich vertreten konnte.
Wäre ich verantwortungslos, wäre ich weitergegangen.“ Empfehlen kann er den Zugspitz-Ultratrail in Badelatschen offenbar nicht: „Das ist echt nichts zum Nachmachen!“ Quelle: „Merkur.de“ , „Focus“ , „Donaukurier“ .
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