Es gibt eine Alternative: Das beste Warnsystem für Sturzfluten wäre im Himalaya zu teuer
Die Katastrophe im Himalaya zeigt, wie wenig Zeit Menschen bei gewaltigen Flutwellen zur Flucht bleibt. Forscher arbeiten deshalb an einer Lösung, die auch in riesigen Gebirgsregionen funktionieren könnte - doch es gibt einige Hürden.
Hunderte Tote, weit über 1000 Vermisste, unter Schlammmassen begrabene Dörfer: Die Bilder der verheerenden Sturzflut in Nepal sind verstörend. Wie lassen sich Menschen vor solchen Katastrophen schützen? Es gebe Konzepte für automatisierte Frühwarnsysteme, erklärte Niels Hovius vom GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung.
Traditionell zielen demnach Schutzmaßnahmen etwa in den Alpen darauf ab, riskante Areale - etwa steile Hänge, Gletscher und Gletscherseen - zu identifizieren und zu beobachten. So wurde im Mai 2025 der drohende Abrutsch des Birchgletschers im Schweizer Kanton Wallis rechtzeitig erkannt. Der Ort Blatten wurde evakuiert, bevor der Gletscherabbruch ihn am 28. Mai 2025 unter sich begrub.
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