Drohnen: Drohnen über kritischen Anlagen: Wie Sachsen reagiert
Mehr als ein Dutzend Drohnenüberflüge über kritischen Infrastrukturen wurden in Sachsen gemeldet.
Welche Konsequenzen drohen und wie wird auf die neuen Sicherheitsrisiken reagiert? Vor dem Vorfall mit einer Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle sind in Sachsen 13 sicherheitsrelevante Drohnenüberflüge registriert worden.
Betroffen waren im 1.
Halbjahr dieses Jahres Standorte von kritischen Infrastrukturen, militärischen Einrichtungen und Rüstungsunternehmen, wie das Innenministerium auf Anfrage mitteilte.
Im gesamten Jahr 2025 waren es 25 Fälle.
Bei den Fällen aus diesem Jahr habe es keine Personen- oder Sachschäden gegeben, hieß es weiter.
Betroffen waren in acht Sachverhalten der Sektor Transport und Verkehr, Energie (4 Fälle) sowie Staat und Verwaltung (1 Fall).
In drei Fällen konnte die Polizei die Drohnenpiloten feststellen.
Es drohen hohe Bußgelder oder gar Haftstrafen Werden die Fälle als Ordnungswidrigkeit eingestuft, drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro.
Kommt es zu einer konkreten Gefahr für Menschen oder andere Flugzeuge, greift das Strafgesetzbuch.
Bei einem fahrlässigen gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr drohen bis zu fünf Jahre Haft.
Bis zum Sachverhalt in Leipzig lagen dem sächsischen Innenministerium keine Hinweise auf Delikte oder Bezüge zur politisch motivierten Kriminalität, einschließlich Spionage, Sabotage, Terrorismus oder hybrider Bedrohungen vor.
Sprengstoff- Drohnen am Flughafen Leipzig/Halle entdeckt Am Abend des 4.
August war eine Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle im Sicherheitsbereich zwischen ukrainischen Frachtmaschinen entdeckt worden.
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