Linke US-Demokratin Nixon gewinnt überraschend Kongress-Vorwahl in Florida
Bei der Kongress-Vorwahl der US-Demokraten hat eine weitere Vertreterin des linken Flügels ihren favorisierten parteiinternen Herausforderer ausgestochen.
Die Abgeordnete Angie Nixon setzte sich am Mittwoch im US-Bundesstaat Florida überraschend gegen den zuvor als klarer Favorit geltenden Sicherheitsexperten Alexander Vindman durch.
Das Ergebnis gilt als eine der größten Überraschungen der parteiinternen Vorausscheide zu den Zwischenwahlen im November.
US-Präsident Donald Trump zeigte sich indes sicher, dass der umkämpfte Senatsposten am Ende in republikanischer Hand bleiben werde.
Nixon ist Mitglied der Democratic Socialists of America (DSA) und wird von prominenten linken Politikern der Demokratischen Partei unterstützt.
Der erklärten Sozialistin gelang es, einen enormen Rückstand gegenüber Vindman bei der Spendensammlung aufzuholen.
Der Ex-Offizier sicherte Nixon nach seiner Niederlage seine Unterstützung zu.
Vindman war während Trumps erster Amtszeit als Ukraine-Experte im Nationalen Sicherheitsrat tätig.
2019 wurde er durch eine Aussage im Amtsenthebungsverfahren gegen Trump weltweit bekannt: Vindman hatte damals ein Telefonat zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mitgehört, das Auslöser der Ukraine-Affäre war.
In dem Gespräch hatte Trump den ukrainischen Kollegen bedrängt, Korruptionsermittlungen gegen seinen voraussichtlichen Rivalen bei der Präsidentschaftswahl, Joe Biden, und dessen Sohn einzuleiten.
Wegen der Affäre brachten die oppositionellen Demokraten damals das Amtsenthebungsverfahren gegen Trump auf den Weg.
Die republikanische Mehrheit im Senat sprach den Präsidenten aber frei.
Der verdiente US-Offizier Vindman dagegen quittierte nach einer Kampagne aus „Mobbing, Einschüchterung und Vergeltung“ seinen Dienst in der Armee.
Bei der Richtungswahl in Florida ging es darum, wer für die Demokraten bei den Kongresswahlen am 3.
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