Radsport: Knochenbrüche bei Pogacar - Saison wohl gelaufen
Der Gesamtsieg bei der Vuelta war Tadej Pogacar kaum mehr zu nehmen.
Auf der achten Etappe passiert aber das Malheur.
Der Weltmeister stürzt heftig und erleidet Brüche am Schlüsselbein und Halswirbel.
Tadej Pogacar saß mit blutenden Wunden an der linken Schulter und am Kopf auf dem Asphalt, dann schnappte er sich seine Rennmaschine und wollte den Traum vom Vuelta-Sieg nicht aufgeben.
Doch nichts ging mehr, die Schmerzen waren zu groß.
Der Rad-Superstar stieg schließlich in den Krankenwagen und gab auf der achten Etappe der Spanien-Rundfahrt auf.
Im Krankenhaus hatte der Radstar dann die traurige Gewissheit.
Die Saison dürfte für ihn gelaufen sein, denn Pogacar erlitt einen verschobenen Bruch des linken Schlüsselbeins und einen stabilen Bruch des siebten Halswirbels.
Das teilte sein UAE-Teamarzt Adrian Rotunno nach einer Untersuchung im Krankenhaus mit.
Außerdem trug der Weltmeister eine Gehirnerschütterung und zahlreiche Abschürfungen davon. „Er wird eine Operation am Schlüsselbein benötigen.
Dieser Eingriff wird jedoch aufgrund der bei einer Gehirnerschütterung gebotenen Vorsichtsmaßnahmen zunächst zurückgestellt“, sagte Rotunno.
32 Kilometer vor dem Ziel gestürzt Damit ist der große Topfavorit raus. Ähnlich wie seine Rivalen Jonas Vingegaard und Florian Lipowitz bei der Tour musste Pogacar nach einem heftigen Sturz bei der Vuelta aufgeben.
32 Kilometer vor dem Ziel in Xeraco war der slowenische Weltmeister nach einem Schlenker kopfüber zu Fall gekommen.
Dabei hatte er noch zwei Fahrer vom Visma-Rennstall mitgerissen.
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