Midterms 2026: Milliardärssteuer, Abtreibung, Schulessen: Darüber stimmen die Amerikaner ab
Am 3.
November stehen bei den US-Midterms nicht nur Politikernamen auf den Stimmzetteln, sondern auch: Richter, Sheriffs und rund 150 Gesetzesinitiativen – eine Übersicht.
Die USA sind im Dauerwahlkampf.
Traditionell.
Denn in jedem „geraden“ Jahr wird über den Kongress abgestimmt.
Dabei stehen alle 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses (vergleichbar mit dem deutschen Bundestag) sowie ein Drittel aller Senatoren (Vertreter der Bundesstaaten) zur Wahl.
Liegt die Abstimmung wie jetzt in der Mitte der Amtszeit des US-Präsidenten, wird sie auch Zwischenwahl oder auf Englisch „Midterms“ genannt.
Aber: Die Amerikaner wählen nicht nur ihre obersten Repräsentanten, sondern auch Teile ihrer Verwaltung: darunter Bürgermeister, Sheriffs und Richter.
Die Parteipolitik prägt in den USA also sowohl den Wahlkampf als auch Ämter, die in Deutschland Beamtenposten wären.
Deswegen fließt selbst auf lokaler Ebene viel Kampagnengeld.
Etwa für die Wahl des Attorney General – einer Mischung aus Justizminister und Oberstaatsanwalt.
Die Waffenkontrollinitiative „Everytown for Gun Safety“ unterstützt zum Beispiel demokratische Attorney-General-Kandidaten mit zehn Millionen Dollar.
Midterms 2026: Rund 150 Volksabstimmungen im ganzen Land Am 3.
November, dem Hauptwahltag, stehen in fast allen Bundesstaaten zudem fast 150 Volksabstimmungen an.
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