Montag, 24. August 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
Deutschland

Unrealistische Vorbilder - Eifern Sie nicht den Fitness-Influencern nach

Bild ·
Unrealistische Vorbilder - Eifern Sie nicht den Fitness-Influencern nach

Wer auf Instagram oder TikTok Fitness-Content schaut, sieht täglich durchtrainierte Körper, definierte Muskeln und scheinbar perfekte Proportionen. Viele Nutzer fragen sich deshalb, warum sie trotz Training nicht ähnlich aussehen. Die Antwort: Weil die Posts auf Social Media oft nur wenig mit der Realität zu tun haben.

Hinter vielen Fitness-Fotos stecken gezielte Posen, spezielle Lichtverhältnisse und geschickt gewählte Kamerawinkel. Wer etwa ins Hohlkreuz geht und den Po herausstreckt, kann die Gesäßmuskulatur deutlich größer wirken lassen als im entspannten Zustand. Auch Schatten und Perspektive lassen Muskeln stärker definiert erscheinen. In Kombination können diese Faktoren das Aussehen so verändern, dass ein Bild kaum noch dem tatsächlichen Erscheinungsbild entspricht.

Zusätzlich tragen Filter und Bildbearbeitungs-Apps dazu bei, die Grenze zwischen Realität und Inszenierung weiter zu verwischen. Aber: Die abgebildeten Personen verfügen meist tatsächlich über einen überdurchschnittlich trainierten Körper. Dieser basiert auf jahrelangem Training, hoher Disziplin und einer oft sehr konsequenten Ernährung. In Teilen der Fitness-Szene kommen zudem leistungssteigernde Substanzen zum Einsatz – sowohl bei Männern als auch bei Frauen.

Doping ist das eine, chirurgische Eingriffe das andere. Auch diese sind in der Fitnessbranche und auf Social Media keine Seltenheit. Dazu zählen unter anderem Brazilian Butt Lifts, das Unterspritzen von Hip Dips, Fettabsaugungen oder operative Hautstraffungen. Natürlich soll jeder selbst für sich entscheiden, was er mit seinem Körper macht. Kritisch wird es, wenn solche Maßnahmen nicht offengelegt werden, während gleichzeitig Trainingsprogramme oder Diäten beworben werden – mit dem Versprechen, damit einen ähnlichen Körper erreichen zu können.

Es gibt also einige Gründe, warum Sie Fitness-Influencern besser nicht nacheifern sollten. Ein weiterer: der Zeitaufwand. Viele Sportler verdienen auf Social Media mit ihrem Körper und ihrem Content Geld. Training gehört für sie zum Beruf. Für die meisten Menschen bleibt Fitness dagegen ein Hobby neben Arbeit und Alltag. Ein direkter Vergleich der Ergebnisse ist deshalb oft unrealistisch.

Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!

Vollständigen Artikel bei Bild lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.

Mehr von Bild

Alle ansehen ›

Mehr in Deutschland

Alle ansehen ›