Sohn starb: Vater schweigt vor Gericht zu Messerangriff auf Familie
Ein geplanter Nordseeurlaub endet in einem Blutbad: Ein Familienvater aus Witten soll aus Rache auf Frau und Kinder eingestochen haben. Der 13-jährige Sohn stirbt - vor Gericht schildert die Mutter ihr Entsetzen, der angeklagte Vater schweigt.
Aus Wut, Rache und Missgunst soll ein 40-jähriger Wittener Familienvater Ende März auf seine Ehefrau und die beiden gemeinsamen Kinder eingestochen haben. Der 13-jährige Junge starb, die Frau und die heute 10 Jahre alte Tochter überlebten die Attacke schwer verletzt. Seit Mittwoch muss sich der Deutsche wegen Mordes und zweifachen Mordversuchs vor dem Bochumer Schwurgericht verantworten.
Der Angeklagte soll seine Frau und die Kinder mit dem Messer angegriffen haben, als diese abfahrbereit im Auto saßen. Die Familie hatte laut Staatsanwaltschaft geplant, zusammen in den Urlaub an die Nordsee zu fahren.
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