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Es gab nur ein Thema - Die einseitigste Pressekonferenz des Jahres

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Es gab nur ein Thema - Die einseitigste Pressekonferenz des Jahres

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen auf einer Pressekonferenz. Die Augen der Weltöffentlichkeit sind auf Sie gerichtet. Sie haben sich auf jede mögliche Frage vorbereitet. Und dann werden Sie praktisch ignoriert. Genau DAS ist den Formel-1-Fahrern Arvid Lindblad (19/Racing Bulls) und Sergio Pérez (36/Cadillac) passiert.

Sie sitzen am Donnerstag in der Medienrunde vor dem Rennen in Zandvoort am Sonntag (15 Uhr, RTL und Sky live, Liveticker bei BILD.de). Ungünstigerweise ist Max Verstappen (28) der Dritte im Bunde. Und da der gerade seinen Vertrag bei Red Bull bis 2030 verlängert hat, steht er vor seinem Heimrennen natürlich im Mittelpunkt der Pressekonferenz.

Zu Beginn läuft noch alles normal. Moderator Tom Clarkson eröffnet die Runde mit Fragen an das Trio. Verstappen zuerst (vier Fragen), dann Pérez (drei) und schließlich Lindblad (fünf).

Anschließend dürfen auch die anwesenden Journalisten fragen. Dabei werden Pérez und Lindblad zu Randfiguren.

Erste Frage von einem britischen TV‑Reporter. An Max. Noch zwei Nachfragen, beide an Max.

Fünfte Frage von einer Journalistin vom afrikanischen TV-Sender Supersport. An Max.

Neunte Frage aus Brasilien. An Arvid. Jawohl! Arvid Lindblad darf auch mal.

Elfte Frage aus den Niederlanden. An Sergio. Dem soll ja auch nicht langweilig werden.

Damit endet die Fragerunde der Journalisten. Moderator Clarkson hat offenbar bemerkt, wie einseitig die Veranstaltung war. Und schiebt noch eine Frage an Pérez hinterher. Sehr ungewöhnlich!

Von zwölf Fragen gehen zehn an einen Fahrer – so ungleich war eine Pressekonferenz in der Formel 1 in diesem Jahr noch nie.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.

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