Mindestens acht Tote bei russischen Angriffen auf die Ukraine
Bei russischen Angriffen auf mehrere Regionen in der Ukraine sind nach ukrainischen Angaben mindestens acht Menschen getötet worden.
In der östlichen Region Charkiw seien sechs Menschen getötet worden, sagte ein Sprecher von Regierungschef Serhij Korezky am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP.
Auch die Rettungskräfte sprachen von sechs Toten bei dem Angriff auf den landwirtschaftlichen Betrieb.
In der Hauptstadt Kiew wurden mindestens zwei Menschen getötet. „Wieder einmal waren Kiew und die zivile Infrastruktur - Wohnhäuser, eine Entbindungsklinik, Energieanlagen und Logistikeinrichtungen - die Hauptziele des (russischen) Angriffs“, erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im Onlinedienst Telegram.
Es sei „bereits bekannt, dass zwei Menschen getötet wurden“.
Nach Angaben von Journalisten der Nachrichtenagentur AFP waren am Donnerstag mehr als 20 Explosionen in Kiew zu hören.
Zuvor hatte die ukrainische Luftwaffe vor ballistischen russischen Raketen gewarnt, die auf die Stadt und die Region sowie auf die Region Tschernihiw nördlich der Hauptstadt zusteuerten.
Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko erklärte auf Telegram, die Hauptstadt werde mit ballistischen Raketen angegriffen. „Bleiben Sie in den Schutzräumen“, fügte er hinzu.
In der ukrainischen Schwarzmeerstadt Odessa meldeten Behörden, dass eine medizinische Einrichtung, eine Bildungseinrichtung sowie Wohngebäude durch russische Angriffe beschädigt worden seien.
Russland greift die Ukraine seit Februar 2022 fast täglich mit Drohnen und Raketen an.
Die Ukraine reagiert mit Angriffen auf russisches Gebiet.
Beide Seiten verstärkten ihre Angriffe in den vergangenen Monaten.
Der jüngste russische Angriff erfolgte während eines Besuchs Selenskyjs in den USA.
Dort traf sich der ukrainische Präsident mit Mitgliedern des US-Kongresses, um schärfere Sanktionen gegen Moskau zu fordern. „Jeder dieser Angriffe erfolgt, weil der Druck auf den Aggressor noch immer nicht umfassend ist und Russland glaubt, seinen ballistischen Terror fortsetzen zu können“, erklärte Selenskyj nach dem jüngsten Angriff.
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