Ponzi-Schema - Travis Kelce fällt auf Millionen-Betrug rein
Kansas City (USA) - Bittere Enthüllung für Football-Superstar Travis Kelce (36)! Der Ehemann von Pop-Ikone Taylor Swift (36) gehört zu den Anlegern, die Millionen durch ein mutmaßliches Schneeball-System verloren haben. Das wurde jetzt im Rahmen eines Gerichtsverfahrens in den USA bekannt.
Im Mittelpunkt steht der Unternehmer Siddharth „Sid“ Jawahar (38), Mitgründer der Investmentfirma Swiftarc Capital. Der Name hat ursprünglich nichts mit Taylor Swift zu tun – die Ähnlichkeit ist reiner Zufall. Ein Bundesgericht verurteilte Jawahar nun zu elf Jahren Gefängnis. Zudem muss er den geschädigten Anlegern insgesamt 31,35 Millionen Dollar zurückzahlen. Zu den Opfern gehört auch Travis Kelce. Wie viel Geld der NFL-Star tatsächlich investiert hatte, wurde bislang nicht bekannt.
Nach Angaben des Gerichts begann die Betrugsmasche bereits 2016. Jawahar soll Anlegern hohe Gewinne versprochen haben. Tatsächlich steckte er offenbar einen Großteil der Kundengelder in ein einziges Investment bei Philip Morris Pakistan. Als dieses Investment massiv an Wert verlor, informierte er die Anleger offenbar nicht über die Verluste. Stattdessen soll er ihnen weiter hohe Gewinne vorgegaukelt haben und gleichzeitig Geld neuer Investoren genutzt haben, um das System am Laufen zu halten.
Diese Betrugsmasche heißt Ponzi-Schema – benannt nach Charles Ponzi (†67), der sie Anfang des 20. Jahrhunderts erfand. Dabei werden frühere Anleger mit dem Geld neuer Teilnehmer ausgezahlt, statt echte Gewinne zu erwirtschaften.
Besonders brisant: Nach Angaben des Gerichts wurden mehr als 35 Millionen Dollar aus Swiftarc abgezogen. Von diesem Geld sollen jedoch nur rund zehn Millionen tatsächlich investiert worden sein. Der Rest floss laut den Ermittlern unter anderem in Privatjets, Luxushotels und -wohnungen, Designer-Kleidung oder Mitgliedschaften in exklusiven Clubs.
Travis Kelce ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft nur einer von mehreren prominenten und vermögenden Anlegern, die auf die Versprechungen der Firma vertrauten. Für den Tight End der Kansas City Chiefs (Angreifer-Position im American Football) dürfte der finanzielle Schaden zwar verkraftbar sein. Mit einem geschätzten Vermögen in dreistelliger Millionenhöhe zählt er zu den bestverdienenden Sportlern der USA. Trotzdem dürfte die Nachricht unangenehm sein. Denn niemand erfährt gern vor Gericht, dass er auf ein mutmaßliches Schneeball-System hereingefallen ist.
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