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Kultur

Kriminalität: Kokain und Cannabis: Drogenhändler im Norden aufgeflogen

Stern ·
Kriminalität: Kokain und Cannabis: Drogenhändler im Norden aufgeflogen

2,1 Millionen Euro, riesige Cannabis-Indoorplantagen und der versuchte Import von rund vier Tonnen Kokain: Ermittler sind einer international vernetzten Bande aus dem Norden auf Schliche gekommen.

Ein erfolgreicher Schlag gegen international agierende Rauschgifthändler ist Ermittlern im Raum Hamburg und Lüneburg gelungen.

Acht Durchsuchungsbeschlüsse und ein Haftbefehl gegen den Hauptverdächtigen wurden am Mittwoch vollstreckt, wie die Staatsanwaltschaft Stade mitteilte.

2,1 Millionen Euro als Vermögensarrest und diverse Beweismittel sowie Vermögenswerte wurden demnach sichergestellt.

Im Verlauf der Ermittlungen konnte der versuchte Import von rund vier Tonnen Kokain von Südamerika nach Europa sowie der Aufbau und die Organisation von zwei professionell betriebenen Cannabis -Indoorplantagen nachvollzogen werden.

In den Plantagen in Hamburg und im Landkreis Lüneburg wurden mehr als 500 Kilogramm Cannabis mit einem Gesamtwert von mindestens zwei Millionen Euro produziert, wie es weiter hieß.

Bei den Durchsuchungsobjekten handelte es sich um die Wohnanschriften von Beschuldigten sowie um vier Gewerbeobjekte in Hamburg und Lüneburg .

Der Hauptbeschuldigte wurde festgenommen und dem Haftrichter beim Amtsgericht Stade vorgeführt.

Nach Erlass des Haftbefehls wurde der Mann in eine JVA verbracht.

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