"Kein Bedarf für Konsequenzen": Linken-Fraktionschef Pellmann erklärt Kocak-Debatte für beendet
Die Debatte um Kontakte des Linken-Politikers Kocak zu einem Clan und zu antisemitischen Akteuren läuft seit einigen Wochen. Für den Fraktionschef seiner Partei, Pellmann, ist die nun aber beendet. Kocak habe kooperiert und bleibe Abgeordneter. Aus der Union kommt Gegenwind.
Im Fall des umstrittenen Linken-Bundestagsabgeordneten Ferat Kocak sieht die Fraktionsführung derzeit "keinen Bedarf für weitere Konsequenzen". Das sagte Fraktionschef Sören Pellmann. Zuvor hatte der Berliner SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach im Zusammenhang mit den Sondierungsgesprächen in der Hauptstadt die Erwartung geäußert, Kocak könne nicht weiter Mitglied der Bundestagsfraktion bleiben.
Pellmann betonte, Kocak habe "im Gegensatz zu anderen Politikern in ähnlichen Situationen" umfassende Transparenz hergestellt. So habe er beispielsweise seine Chatverläufe offengelegt und sei auch bereit, dies weiterhin zu tun, sollten sich weitere Fragen ergeben. Kocak setze daher seine Arbeit als Sprecher für Antirassismus und Antifaschismus fort und werde "in einen anderen, noch zu beratenden Ausschuss gehen".
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