„Fällt mir sehr schwer …“ - Fußball-Profi spricht nach Spiel über den Tod seiner Freundin
Dieses Interview kostete viel mehr Kraft als die 90 Minuten auf dem Platz zuvor. Bewegende Worte des niederländischen Fußball-Profis Mark Verkuijl (20). Der Mittelfeldspieler der Nachwuchs-Mannschaft von Ajax Amsterdam hat sich erstmals öffentlich zum tragischen Tod seiner Freundin Elisa geäußert.
Die 21-jährige Frau war am 18. Dezember 2025 beim Joggen von einem Auto angefahren worden, erlag später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Einem Bericht des „Telegraaf“ zufolge war der Unfallfahrer zunächst vom Tatort geflüchtet, wurde später von der Polizei gefasst.
Nach der Zweitliga-Partie von „Jong Ajax“ gegen RKC Walwijk (0:2) sprach Verkuijl gegenüber ESPN über den tragischen Vorfall, sagte, es gehe ihm „nicht gut“. Verkuijl weiter: „Es fällt mir sehr schwer, mit dem Leben weiterzumachen. Man muss es zwar, aber tief im Inneren will man es gar nicht.“
Der Mannschaftskamerad von Damian van der Vaart (20), Sohn des ehemaligen Profis Rafael van der Vaart (43/u.a. HSV, Real Madrid, Tottenham Hotspur), gestand: „Außerhalb des Fußballs läuft es nicht so gut. Zum Glück habe ich den Fußball. Er ermöglicht es mir, den Kopf abzuschalten und mit voller Intensität zu trainieren.“
Für die Ajax-Reserve war es kein Spiel wie jedes andere gewesen – auch bei der ersten Partie kurz nach dem Tod von Elisa hatte das Team gegen Walwijk antreten müssen. Verkuijl, der sein Team als Kapitän aufs Feld führte: „Ehrlich gesagt habe ich versucht, nicht daran zu denken. Es ist ohnehin ein schwieriges Spiel, angesichts all dessen, was passiert ist.“
Sichtlich bewegt erinnerte sich der junge Ajax-Spieler an seine Freundin: „Elisa war für mich nicht irgendwer. Sie war wirklich alles für mich. Sie war auch immer hier, wir sind immer gemeinsam zu Ajax gefahren, weil sie in der Nähe zur Schule ging. Sie war die Liebe meines Lebens. Wenn jemand so plötzlich stirbt, ist das das Schlimmste, was es gibt. Abseits des Platzes läuft es nicht so gut. Ich habe immer noch große Schwierigkeiten.“
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