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Pixel Tag vorgestellt: So will Google Apples Airtag Konkurrenz machen

t3n ·
Pixel Tag vorgestellt: So will Google Apples Airtag Konkurrenz machen

Google hat die elfte Pixel-Generation vorgestellt. Alle drei Modelle kosten 100 Euro mehr als ihre Vorgänger, dafür fällt die kleine 128-Gigabyte-Version weg. Neu im Sortiment: ein Bluetooth-Tracker namens Pixel Tag.

Google hat seine neuen Pixel-Geräte sowie neues Zubehör vorgestellt. Dabei fällt sofort die Preiserhöhung auf: Das Pixel 11 kostet mindestens 999 Euro und damit 100 Euro mehr als das Pixel 10. Auch Pixel 11 Pro und Pro XL werden um jeweils 100 Euro teurer und liegen nun bei 1.199 beziehungsweise 1.399 Euro. Für das faltbare Pixel 11 Pro Fold verlangt Google 1.999 Euro. Schon vor der Vorstellung war spekuliert worden, dass der aktuelle Chip- und Speichermangel eine Preiserhöhung erzwingen könnte.

Immerhin bekommen Käufer:innen für den Aufpreis mehr Speicher. Die 128-Gigabyte-Variante hat Google gestrichen. Die kleinste Ausbaustufe liegt jetzt bei 256 Gigabyte, gegen Aufpreis gibt es 512 Gigabyte. Das Pixel 11 hat 12 Gigabyte Arbeitsspeicher, beim Pro und Pro XL ist auch eine Version mit 16 Gigabyte erhältlich. Das Foldable kommt immer mit der größeren Ausstattung.

Am Äußeren ändert Google wenig. Der Kamerabalken, der seit dem Pixel 9 den früheren Kamerasteg ersetzt, bleibt erhalten. Er sorgt dafür, dass die Geräte flach auf dem Tisch liegen, ohne zu kippeln. Es gibt weiterhin ein kompaktes Modell mit 6,3 Zoll Bildschirmdiagonale (rund 15,7 cm) und eine XL-Variante mit 6,8 Zoll (rund 17,2 cm). Bei den Farben hat man die Wahl zwischen Grauschwarz und überwiegend gedämpften Blau-, Grün- und Rottönen.

Das OLED-Display des Pixel 11 löst mit 1.080 × 2.424 Pixeln auf, das gleich große 11 Pro mit 1.280 × 2.856 Bildpunkten. Damit kommt das Pro auf 495 dpi, das Pixel 11 auf 422 Pixel pro Zoll (dpi). Die Abkürzung steht für Bildpunkte pro Zoll und beschreibt, wie fein die Darstellung wirkt. Das Pixel 11 Pro XL zeigt 1.344 × 2.992 Bildpunkte bei 486 dpi. Alle Bildschirme arbeiten mit einer variablen Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz. Bleibt der Bildinhalt gleich, senken Pro und Pro XL die Rate auf bis zu 1 Hertz, um Strom zu sparen. Das Pixel 11 geht nur auf 60 Hertz herunter.

Beim Pixel 11 Pro Fold misst das äußere Display 6,5 Zoll im schmaleren Seitenverhältnis von 19,5:9. Bei 1.080 × 2.342 Bildpunkten ergibt das 399 dpi. Aufgeklappt bietet der innere Bildschirm 8 Zoll mit 2.076 × 2.152 Bildpunkten und 372 dpi.

In allen Modellen steckt Googles Tensor-Chip der sechsten Generation. Laut Google verarbeitet der Tensor G6 lokale KI-Aufgaben rund 50 Prozent schneller als sein Vorgänger. Zuständig dafür ist die sogenannte TPU, ein spezieller Rechenbaustein für KI-Berechnungen. Apps sollen 15 Prozent schneller starten, das Surfen soll 25 Prozent flotter laufen.

In Benchmarks lagen Googles Tensor-Chips bisher aber deutlich hinter den Prozessoren von Apple, Mediatek und Qualcomm. Für Alltagsaufgaben und die meisten Spiele dürfte die Leistung reichen, an andere Oberklasse-Smartphones kommen die Pixel-Modelle bei der Gesamtperformance aber voraussichtlich weiterhin nicht heran.

Wie schon im Vorjahr bekommen alle Geräte eine Dreifach-Kamera.

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