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Opferschutz: Hilfe nach einer Straftat: Was Betroffene wissen sollten

Stern ·
Opferschutz: Hilfe nach einer Straftat: Was Betroffene wissen sollten

Wer Opfer einer Straftat wird, muss oft auch seelische Folgen und komplizierte Anträge bewältigen.

In Niedersachsen gibt es dafür Unterstützung.

Doch der Zugang hat Hürden.

Nach einer Straftat brauchen Betroffene oft mehr als medizinische Hilfe: Wer unterstützt bei seelischen Folgen, wer bei Anträgen? Niedersachsens Opferschutzbeauftragter Thomas Pfleiderer hat seinen Bericht für 2024 und 2025 vorgestellt.

Er sieht Fortschritte, aber auch Hürden.

An wen können sich Betroffene wenden? Die Geschäftsstelle des Landesopferschutzbeauftragten ist eine zentrale Anlaufstelle für Betroffene jeder Art von Kriminalität in Niedersachsen .

Sie ist unter 0511 120 8737 und [email protected] erreichbar.

Laut Bericht nahmen 2025 insgesamt 205 Personen Kontakt auf – nach 151 im Vorjahr.

Die Anliegen reichten von sexualisierter Gewalt und Stalking bis zu Fragen zur Entschädigung.

Welche Hilfe leistet die Geschäftsstelle? Sie hört zu, informiert über Opferrechte und vermittelt an Beratungsstellen oder Behörden.

Eine dauerhafte Betreuung oder eine Rechtsberatung zum Einzelfall bietet sie nicht.

Für weitere Hilfe verweist Pfleiderer etwa auf die Stiftung Opferhilfe Niedersachsen.

Betroffene entscheiden selbst, ob sie Unterstützung annehmen.

Viele schämten sich und wollten nicht über das Erlebte reden, sagte er. „Die Täter müssen sich schämen, aber nicht die Opfer“, sagte Pfleiderer.

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