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Kultur

Ermittlungen: Frühchen stirbt in Klinik - Ermittlungen zu Todesumständen

Stern ·
Ermittlungen: Frühchen stirbt in Klinik - Ermittlungen zu Todesumständen

Auf einer Intensivstation für Neugeborene stirbt ein Frühchen, ein weiteres ist erkrankt.

Die Klinik geht von einem Darmkeim als möglicher Quelle aus.

Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Der Tod eines Frühchens auf der Intensivstation für Neugeborene der Paderborner Kinderklinik St.

Louise beschäftigt nun die Staatsanwaltschaft .

Man habe ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet, um die Umstände des Versterbens zu prüfen, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Sie führe „zum gegenwärtigen Zeitpunkt kein Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche der Kinderklinik wegen fahrlässiger Tötung“.

Die Klinikgesellschaft St.

Vincenz, zu der die Kinderklinik gehört, hatte am Wochenende mitgeteilt, dass bei vier Kindern ein Enterobacter-Bakterium nachgewiesen worden sei.

Zwei von ihnen hätten eine schwere Sepsis entwickelt.

Ein Frühchen war laut Klinik nach einer Infektion mit dem Darmbakterium trotz intensivmedizinischer Behandlung am Dienstag gestorben.

Der am Freitagabend noch sehr kritische Zustand des anderen Kindes hatte sich einer Kliniksprecherin zufolge bis Sonntag weiter stabilisiert.

Die beiden anderen Säuglinge, bei denen der Erreger nachgewiesen worden war, zeigten demnach keine Krankheitssymptome.

Obduktion ist durchgeführt worden Im Rahmen des Todesermittlungsverfahrens sei nun der Leichnam des Frühchens obduziert worden, berichtete die Staatsanwaltschaft.

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