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Kultur

2. Fußball-Bundesliga: „Finger in die Wunde gelegt“: KSC-Sorgen vor Nürnberg-Spiel

Stern ·
2. Fußball-Bundesliga: „Finger in die Wunde gelegt“: KSC-Sorgen vor Nürnberg-Spiel

Elf Gegentore in fünf Spielen: Der Karlsruher SC steht vor einer echten Bewährungsprobe gegen Nürnberg.

Und Trainer Senft erstmals unter Druck.

Nur fünf Punkte aus fünf Partien, aber schon elf Gegentore: Die große Anfangseuphorie um Neu-Trainer Maximilian Senft und seine junge Mannschaft ist beim Karlsruher SC erst einmal verflogen.

Stattdessen plagen den badischen Fußball-Zweitligisten nicht nur defensiv einige Sorgen.

Das Heimspiel gegen den Tabellenzweiten 1.

FC Nürnberg am Samstag (13.00 Uhr/Sky) ist bereits richtungsweisend.

Freistrampeln oder weiter Richtung Abstiegszone dümpeln, das sind die Alternativen für die Badener.

Größtes Manko war die zuletzt stark fehleranfällige Abwehr.

Das hat auch der 37 Jahre alte Senft erkannt.

Man habe in dieser Trainingswoche den „Finger in die Wunde gelegt“, sagte er mit Blick auf die Gegentorflut der Karlsruher. „Das ist dann auch notwendig, damit Entwicklung passiert.“ Selbst der sonst stark haltende Torwart Hans Christian Bernat leistete sich - speziell beim 2:5 gegen Wolfsburg - schon besonders dicke Patzer.

Senft: „Sehr zu Herzen genommen“ Beim jüngsten 0:3 gegen Energie Cottbus waren es dann Innenverteidiger Christoph Kobald und Flügelspieler Noel Eichinger, die mit Fehlpässen den Gegner zum Toreschießen quasi einluden.

Der vom FC Bayern verpflichtete Deniz Ofli (19), spielerisch mit guten Ansätzen, muss defensiv noch zulegen.

Die Spieler hätten sich das Defensiv-Thema „sehr zu Herzen genommen“, sagte Senft, der aber genau weiß: „Am Ende des Tages wird die Wahrheit dann am Platz liegen am Samstag.“ Es gehe darum, dass alle gemeinsam zurück sprinten nach einem Ballverlust, erklärte Senft mit Blick auf das 0:1 gegen Cottbus .

In Stürmer Moritz Broschinski, der mehrere Monate wegen einer Operation am Sprunggelenk ausfallen wird, und dem erfahrenen Rechtsverteidiger Sebastian Jung würden „zwei unserer besten Zweikämpfer“ fehlen, betonte er zudem. „Dieser Situation müssen wir uns bewusst sein.

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