Kriminalität: Angeklagter schweigt zu Mord an Ex-Frau auf offener Straße
Eigentlich durfte er sich seiner Ex-Partnerin gar nicht nähern.
Doch dann kam es zum Angriff mit einem Messer, die Söhne konnten ihre Mutter nicht retten.
Im Prozess bleibt der Angeklagte wortkarg.
Nach dem Gewaltverbrechen an seiner früheren Ehefrau auf offener Straße hat der angeklagte Ex-Ehemann sich vor Gericht nicht zu der Tat geäußert.
Der 50-Jährige ist wegen Mordes angeklagt.
Er soll Anfang Dezember 2025 abends mit einem Messer auf seine Ex-Partnerin 26 Mal eingestochen haben.
Für ihn galt damals nach Angaben der Ermittler ein gerichtliches Kontaktverbot.
Die beiden Söhne des Paares waren damals dazwischengegangen und hatten noch erfolglos versucht, den Angreifer von der Tat abzuhalten.
Die schwer verletzte Frau starb eine Stunde später in einem Krankenhaus.
Die Staatsanwaltschaft geht bei dem Fall vom Mordmerkmal der niedrigen Beweggründe aus.
Für den Prozess sind insgesamt zehn Verhandlungstage geplant, das Urteil könnte es demnach in der zweiten Oktoberhälfte geben.
Söhne traten und schlugen auf Angreifer ein Laut Anklage war der beschuldigte Türke auf der Straße vor dem Wohnhaus seiner Ex-Partnerin mit einem Küchenmesser auf die 45 Jahre alte Frau losgegangen.
Die 23 und 17 Jahre alten Söhne waren nach früheren Angaben der Polizei ihrer Mutter zu Hilfe gekommen.
Sie hätten versucht, durch Tritte und Schläge ihren Vater von der Tat abzuhalten.
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