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Kultur

Raumfahrt: Wie Satellit „Flex“ Stress von Pflanzen sichtbar machen soll

Stern ·
Raumfahrt: Wie Satellit „Flex“ Stress von Pflanzen sichtbar machen soll

Hitze, Verschmutzung, Krankheiten: Pflanzen sind immer wieder großem Stress ausgesetzt.

Wie gesund sie sind, könnte ein schwaches Signal zeigen.

Genau dieses will ein Satellit nun sichtbar machen.

Wie gestresst sind die Pflanzen auf der Erde? Um das herauszufinden, ist eine neue europäische Mission ins All gestartet.

Der Erdbeobachtungssatellit „Flex“ hob am frühen Morgen an Bord einer Vega-C-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana ab, wie die europäische Weltraumbehörde ESA mitteilte. „Flex“ soll die Photosynthese der Pflanzen in den Blick nehmen und so auch mehr über deren Einfluss auf die Kohlenstoff- und Wasserkreisläufe erfahren.

Schwaches Signal gibt Auskunft über Photosynthese Konkret misst „Flex“ Fluoreszenz: Während der Photosynthese strahlen Pflanzen ein ganz schwaches Leuchten im Rotlichtbereich aus.

Mit dem bloßen Auge ist diese Chlorophyll-Fluoreszenz nicht sichtbar.

Der Satellit kann sie mit seinem sensiblen Spektrometer aber messen, obwohl er in etwa 815 Kilometern Höhe unterwegs ist.

Die Fluoreszenz wird von den Molekülen abgegeben, die die Photosynthese in Gang setzen.

Sie ist eine Art überschüssige Energie, kann aber auch darauf hinweisen, dass es der Pflanze nicht gut geht.

Denn wenn eine Pflanze unter Stress steht, findet weniger Photosynthese statt.

Fluoreszenz gibt Aufschluss, lange bevor Pflanzen sichtbar leiden Während welkende Blätter etwa erst nach Tagen oder Wochen zu sehen sind, können Fachleute am Fluoreszenzsignal unmittelbar Veränderungen ablesen.

Einfach ist das aber nicht, denn je nach Dauer und Intensität des Stresses kann das Signal zu- oder abnehmen.

Um die Photosynthese umfassender zu verstehen, werten Fachleute daher auch andere Daten aus, die der mitfliegende Satellit „Sentinel-3C“ misst, etwa die Oberflächentemperatur.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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