Geschichte, Abo, Angebot - Das steckt hinter dem Streaming-Riesen Netflix
Ob düstere Serienhits wie „Stranger Things“, aufwendige Eigenproduktionen oder romantische Komödien für einen gemütlichen Sonntag – das Angebot ist riesig.
Alles über die Geschichte des Streaming-Anbieters, Preismodelle und Funktionen lesen Sie hier.
Gegründet wurde Netflix 1997 als Versandhandel für DVDs – eine Online-Videothek. Hierbei konnten Kunden auf der Website Filme auswählen, die dann per Post verschickt wurden. Im Anschluss wurden die ausgeliehenen Inhalte wieder an das Unternehmen zurückgesendet.
Mit der Digitalisierung wandelte sich auch das Konzept von Netflix. Zehn Jahre nach Gründung des Unternehmens stieg das Online-Versandhaus ins Video-on-Demand-Geschäft ein. So können seit 2007 Filme und Serien via Stream abgerufen werden.
Zuerst war Netflix nur in den USA verfügbar. Seit 2014 ist das Streaming auch in Deutschland möglich. 2025 hat das Unternehmen mehr als 300 Millionen Abonnenten. Die Zahl der tatsächlichen Nutzer liegt noch höher, denn pro Abo können mehrere Personen Netflix schauen.
Im Frühjahr 2011 kündigte der Streaming-Riese an, neben Film- und Serienklassikern nun auch Eigenproduktionen zu veröffentlichen, und landete gleich mit der ersten selbst produzierten Serie einen Riesenerfolg:
Das Netflix-Politdrama „House of Cards“ wurde 2013 mit drei Emmys ausgezeichnet.
Mittlerweile gibt es nach grober Schätzung über 4600 Filme und knapp 2400 Serien bei Netflix. Darunter Klassiker, neue Filme und Serien und Eigenproduktionen. Die Inhalte können aber nur im Abo gesehen und nicht gekauft werden.
Und: Das Angebot von Netflix wird stetig ausgebaut. Fast täglich gibt es neue Filme und Serien. Es werden aber auch regelmäßig Inhalte aus dem Angebot genommen.
Wenn Ihnen das Angebot von Netflix nicht gefällt, es Ihnen zu teuer ist oder Sie das Abo nur versehentlich abgeschlossen haben, können Sie Ihr Netflix-Abo schnell und unkompliziert kündigen .
Das geht entweder über einen beliebigen Browser, über Ihr iPhone oder iPad oder auch über die iCloud. Das Ausloggen aus Ihrem Konto oder das Löschen der Netflix-App führen übrigens nicht zur Kündigung Ihres Abos.
Tipp: Nach der Kündigung speichert Netflix Kundendaten noch für einen gewissen Zeitraum. Um zu verhindern, dass jemand anderes nach Ihrer Kündigung Ihr Netflix-Abo wieder reaktiviert, sollten Sie zur Sicherheit Ihr Passwort ändern.
Neben Netflix gibt es in Deutschland über 40 weitere Streaming-Dienste. Zu den bekanntesten Streamingdiensten gehören auch:
Neben den allbekannten Streaming-Giganten gibt es auch kleine Nischenanbieter. Einer davon ist zum Beispiel „Yorck On Demand“ , bei dem ein Berliner Kinobetreiber sorgfältig kuratierte Filme zum Kauf oder Verleih anbietet.
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