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Kultur

Einzelhandel: Galeria-Beschäftigte erhalten Insolvenzgeld

Stern ·
Einzelhandel: Galeria-Beschäftigte erhalten Insolvenzgeld

Das Insolvenzgeld für die Mitarbeiter der Warenhauskette ist von der Bundesagentur für Arbeit bewilligt worden.

Die Beschäftigten der erneut insolventen Warenhauskette Galeria erhalten Insolvenzgeld von der Bundesagentur für Arbeit.

Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur.

Ein Sprecher der Bundesagentur machte auf Nachfrage zunächst keine Angaben und verwies auf den vorläufigen Insolvenzverwalter Frank Kebekus.

Das Insolvenzgeld soll über eine Bank vorfinanziert werden, damit es schnell zur Auszahlung kommen und die Konten der Beschäftigten erreichen kann.

Damit ist eine Voraussetzung erfüllt, um den Geschäftsbetrieb zunächst fortzuführen.

Zuvor hatten „Welt“ und „Business Insider“ berichtet.

Höhe des Insolvenzgeldes entspricht dem Nettogehalt Insolvenzgeld wird von der Bundesagentur für Arbeit einmalig für einen Zeitraum von maximal drei Monaten vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens gezahlt, allerdings normalerweise rückwirkend.

Es entspricht in der Regel dem Nettolohn.

Der Anspruch auf die Zahlung entsteht erst mit der Eröffnung des Verfahrens.

Es kann aber über eine Abtretung der Ansprüche an eine Bank vorfinanziert werden.

Zuletzt hatten die Mitarbeiter die September-Bezüge von ihrem Arbeitgeber erhalten, sie wurden Ende September ausgezahlt.

Die Gehälter der Galeria-Beschäftigten belaufen sich dem Vernehmen nach auf knapp 25 Millionen Euro im Monat.

Noch vergangene Woche hatten sich Insolvenzexperten skeptisch zu den Chancen für Insolvenzgeld geäußert.

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