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Kultur

Pflege: Ministerin gegen Rentenkürzungen für pflegende Angehörige

Stern ·
Pflege: Ministerin gegen Rentenkürzungen für pflegende Angehörige

Partner und Kinder von Pflegefällen stehen vor großen Herausforderungen.

Hessens Gesundheitsministerin Diana Stolz möchte sie daher nicht bei ihrer eigenen Rente schlechter stellen.

Hessens Gesundheitsministerin Diana Stolz (CDU) begrüßt den Vorstoß ihres Amtskollegen in der Bundesregierung, auf geplante Einsparungen bei Rentenansprüchen für pflegende Angehörige zu verzichten.

Der neue Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) hatte der „Bild am Sonntag“ gesagt: „Ich möchte bei pflegenden Angehörigen, bei der Rente, nicht sparen.“ Auch Stolz betonte, dies wäre „das völlig falsche Signal“.

Die hessische CDU -Politikerin teilte der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden weiter mit, zwar müsse die Pflegeversicherung dringend auf ein solides finanzielles Fundament gestellt werden.

Es wäre aber ein Sparen an falscher Stelle, Rentenansprüche pflegender Angehöriger zu kürzen.

Zusammenhalt von Familie und Gesellschaft „Millionen Menschen kümmern sich mit Herz und Verantwortung im eigenen häuslichen Umfeld und halten so die Familie und unsere Gesellschaft zusammen“, betonte Stolz.

Pflege brauche Verlässlichkeit und dürfe nicht auf dem Rücken jener finanziert werden, die das System trügen. „Wer Angehörige pflegt, übernimmt damit eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, verdient Rückhalt und keine weiteren Belastungen“, ergänzte die hessische Gesundheitsministerin.

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