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Völlig verrückte Ergebnisse - Das sind die „Falschspieler“ im Fußball-Osten

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Völlig verrückte Ergebnisse - Das sind die „Falschspieler“ im Fußball-Osten

Der noch amtierende Meister gegen den Tabellenführer! Mehr Spitzenspiel geht in der Regionalliga Nordost nicht. Am Samstag (14 Uhr) empfängt Lok Leipzig Rot Weiß Erfurt im heimischen Plache-Stadion. Obwohl, vielleicht würde Lok besser auswärts spielen...

Völlig verrückt! Während die Leipziger auswärts mit 13 Punkten aus fünf Spielen gemeinsam mit dem Chemnitzer FC an der Spitze thronen, reichte es daheim in auch fünf Spielen bisher nur für zwei Punkte. Wie erklärt sich Trainer Torsten Ziegner (48) diese „Falschspielerei“ der Mannschaft? Denn schließlich will man die eigenen Fans vor allem daheim glücklich machen. Ziegner gibt zu: „Es ist natürlich kurios und manchmal gar nicht zu erklären. Kurios deshalb, weil wir ja eigentlich in den Heimspielen die Fans hinter uns haben und das Stadion zu 90 Prozent für uns ist. Anders als häufig in Auswärtsspielen.“ Er glaubt: „Ganz sicher ist es auch so, dass die Mannschaften, die bisher bei uns gespielt haben, mit der Erwartungshaltung nach Leipzig gekommen sind, irgendwas beim amtierenden Meister mitzunehmen. Das ist natürlich für den Gegner von der Motivation noch einmal anders, als ihre eigenen Heimspiele zu bestreiten, wo die Fans eine Erwartungshaltung haben.“

Weiter sagt er: „Für uns ist es wichtig, dass wir zu Hause wieder eine Macht werden und dass wir die Leute, die ins Stadion kommen und Zeit und Geld investieren, wieder glücklich nach Hause schicken. Deshalb wird es Zeit, diesen Bock endlich umzustoßen.“ Flügelstürmer Jonas Arcalean (29) stimmt ihm da zu: „Für uns ist es wichtig, die Energie aus den letzten eineinhalb Spielen mit zunehmen und uns auf unsere Qualitäten zu besinnen.“ Vor dem 2:1 zuletzt in Jena gelang es Lok daheim, ein 0:2 gegen den BFC zum 2:2 aufzuholen. Erfurt ist in dieser Saison allerdings noch ungeschlagen.

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