72. Verhandlungstag: Richterin im Block-Prozess fällt aus - Ersatz rückt nach
Der Prozess um die Entführung der Block-Kinder dauert schon länger als ein Jahr.
Nun kann eine Richterin nicht bis zum Schluss dabei sein.
Was ist die Konsequenz? Im Hamburger Block -Prozess fällt eine Richterin aus.
Das sei aber unproblematisch, sagte eine Gerichtssprecherin am Rande des 72.
Verhandlungstages im Landgericht.
Angesichts des langen Verfahrens sei von Anfang an eine sogenannte Ergänzungsrichterin für genau so einen Fall dabei gewesen. „Die Ergänzungsrichterin ist nachgerückt in das Kerngremium, das am Ende hier die Entscheidung treffen wird.
Sie hat von Tag eins an jede Sekunde dieser Hauptverhandlung mitbekommen.“ Die Unternehmerin Christina Block ist angeklagt, eine israelische Sicherheitsfirma damit beauftragt zu haben, ihren damals 10-jährigen Sohn und die 13 Jahre alte Tochter in der Silvesternacht 2023/24 vom Wohnort des Vaters in Dänemark nach Deutschland zu entführen.
Die Tochter des Gründers der Steakhaus-Kette „Block House“ beteuert ihre Unschuld.
Insgesamt gibt es in dem Prozess sieben Angeklagte.
Nur ein 37-Jähriger aus Israel hat die Vorwürfe der Anklage eingeräumt.
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