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Deal zwischen Trump und Bukele: Was er wem brachte

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Deal zwischen Trump und Bukele: Was er wem brachte

2025 schob die Regierung von US-Präsident Trump straffällige Ausländer nach El Salvador ab. Recherchen zeigen: Auf diese Weise wurden auch Bandenbosse der US-Justiz entzogen.

2025 machten US-Präsident Donald Trump und der Präsident von El Salvador, Nayib Bukele, einen Deal: Bukele würde straffällige Ausländer von den USA in seine Gefängnisse übernehmen, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit.

Lange war unklar, was Bukele von dem Deal hat. Investigative Recherchen zeigen nun: Trump half so dem Präsidenten von El Salvador, Korruption zu verschleiern, und vereitelte mit dem Deal die Verurteilung von Anführern der brutalen Bande MS-13 in den USA.

Bukele wurde 2019 zum Präsidenten von El Salvador gewählt. Die Kriminalität in dem mittelamerikanischen Land war damals extrem hoch: San Salvador galt als Mordhauptstadt der Welt.

Bukele hatte im Wahlkampf einen harten Kurs gegen die Gangs angekündigt. Kaum war er Präsident, sank die Kriminalität von El Salvador deutlich.

Doch "Gangs wie MS-13 arbeiten nicht nur in El Salvador, sondern morden auch in den USA", sagt Daniel Brunner, ehemaliger Sonderermittler des FBI in der ZDFinfo-Doku " Die Akte Trump: Banden, Bosse & Bukele - Deal mit El Salvador ": "MS-13 ist eine der brutalsten Gangs überhaupt." Brunners Aufgabe war es, die Anführer der Gangs ins Gefängnis zu bringen. Trump stellte sich hinter das Projekt.

Im November 2023 hatten Brunner und seine Kollegen Erfolg: Sie spürten mehrere MS-13-Chefs in Mexiko auf.

Schon 2020 fanden Investigativreporter aus El Salvador heraus: Entgegen seinem Versprechen machte Nayib Bukele Deals mit Bandenbossen. Seine Regierung half den Banden, Morde zu verschleiern. So ließ sich die Kriminalitätsrate künstlich niedrig halten. Die Banden erpressten dafür Stimmen für Bukele bei der Wahl.

Sehen Sie die Doku " Die Akte Trump: Banden, Bosse & Bukele - Deal mit El Salvador " am 24. September ab 21:45 Uhr bei ZDFinfo oder jederzeit im ZDF-Streaming-Portal.

2025 besuchte der US-Außenminister Marco Rubio El Salvador. Da machte ihm Nayib Bukele das Angebot, sagte Rubio: "Er ist bereit, alle straffällig gewordenen illegalen Einwanderer, die wir abschieben, in seinen Gefängnissen unterzubringen." Für Trump war das attraktiv: Illegale Ausländer abzuschieben war eines seiner wichtigsten Wahlversprechen.

Investigativrecherchen von ProPublica zeigen: Bukele wollte im Ausgleich Bandenbosse ausgeliefert bekommen. So wollte er wohl seine früheren Deals mit den Banden verschleiern.

Trump akzeptierte den Deal: Im März 2025 landeten drei Flugzeuge mit 200 Abschiebehäftlingen aus den USA in El Salvador. Unter ihnen war auch César Humberto López Larios, alias Greñas.

Greñas gehört zur Führungsriege von MS-13. Seine Festnahme wurde 2024 noch als großer Erfolg gefeiert. Bei der Abschiebung stellte das US-Justizministerium das Verfahren gegen ihn ein. Die Begründung: sensible außenpolitische Erwägungen.

Die Task-Force des ehemaligen FBI-Ermittlers Daniel Brunner veröffentlichte 2023 eine Anklageschrift, in der die Deals von Bukele und MS-13 beschrieben wurden. Festgenommene MS-13-Bosse bestätigten den US-Behörden die Absprachen. Trump wusste also davon.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.zdf.de — der Inhalt gehört ZDFheute.

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